Lawinen-Drama in Kitzbühel: Snowboarder aus Bayern von Schneebrett mitgerissen
KITZBÜHEL. Ein 32-jähriger Deutscher entging am Steinbergkogel nur knapp dem Tod, nachdem ihn eine Lawine über 85 Meter in die Tiefe riss.

Ein 32-jähriger Snowboarder aus Bayern verließ unterhalb der Bergstation Steinbergkogel die gesicherte Piste – ein Schritt, der fast sein Leben kostete. Auf 1.850 Metern Seehöhe löste sich in einem extrem steilen Hang plötzlich ein gewaltiges Schneebrett. Die weißen Massen erfassten den Mann mit voller Wucht und rissen ihn rund 85 Meter weit mit sich, bis er schließlich völlig entkräftet auf einem Skiweg zum Stillstand kam.
Rettung in letzter Sekunde: Verschütteter befreit sich selbst
Wie durch ein Wunder überlebte der Deutsche das Unglück fast unverletzt. Obwohl er bis zur Brust im schweren Schnee feststeckte, gelang es ihm dank seiner Notfallausrüstung und einer unglaublichen Kraftanstrengung, sich aus dem eisigen Griff der Lawine selbst zu befreien. Eine Augenzeugin, die das Drama aus nächster Nähe beobachtete und selbst leicht von den Schneemassen berührt wurde, eilte sofort herbei. Sie gab an, dass keine weiteren Personen verschüttet worden seien, verschwand jedoch kurz darauf im Skigetümmel, ohne ihre Identität zu hinterlassen.
Polizei bittet um Mithilfe: Mysteriöse Zeugin dringend gesucht
Trotz einer sofort eingeleiteten Nachsuche am Lawinenkegel, die glücklicherweise negativ verlief, bleiben Fragen offen. Die Polizei Kitzbühel hat nun einen dringenden Zeugenaufruf gestartet, um den Vorfall lückenlos aufzuklären. Insbesondere die unbekannte Frau, die direkt am Unglücksort Erste Hilfe leistete, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 059133 7200 zu melden.


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