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Lawinen-Tragödie in Serfaus: Österreicher (41) stirbt in Klink

Tips LogoThomas Leitner, 21.02.2026 22:01

TIROL. Ein dramatischer Rettungseinsatz in Tirol endete am Samstagvormittag tödlich, als ein Skifahrer bei den Erdpyramiden unter Schneemassen begraben wurde.  

Polizeihubschrauber im Einsatz (Foto: adobe.stock)
Polizeihubschrauber im Einsatz (Foto: adobe.stock)

Ein 41-jähriger Österreicher war gemeinsam mit einem deutschen Begleiter (29) im Bereich „Untermotzwiesen“ unterwegs, als das Schicksal im Hintergreitbach grausam zuschlug. Während der Mann im Bachbett kurz innehielt, löste sich über ihm an einem steilen Südhang ein gewaltiges, 150 Meter langes Schneebrett. Die weiße Lawine riss den Skifahrer mit voller Wucht mit und begrub ihn unter einer tonnenschweren Last.

Verzweifelter Kampf im Tiefschnee: Rettung aus 2,4 Metern Tiefe

Was folgte, war ein hochemotionaler Wettlauf gegen den Tod. Der Begleiter und geistesgegenwärtige Augenzeugen starteten sofort die Suche mit ihren Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS). Tatsächlich gelang es ihnen, den Verunglückten zu orten – doch die Nachricht war schockierend: Der 41-Jährige lag unter einer massiven Schneedecke von rund 2,4 Metern Tiefe. Mit bloßen Händen und Schaufeln kämpften sich die Ersthelfer zu ihm vor, bargen ihn und begannen sofort mit der lebensnotwendigen Reanimation, noch bevor die Profis der Bergrettung eintrafen.

Drama am Himmel über Tirol: Jede Hilfe kam zu spät

Trotz des massiven Aufgebots an Rettungskräften, darunter die Hubschrauber „C5“ und „Libelle Tirol“, blieb das Wunder aus. Während des gesamten Fluges in die Klinik Innsbruck kämpften die Notärzte im Helikopter verzweifelt um das Leben des Mannes. Doch die Zeit unter den Schneemassen war zu lang, der Druck zu groß. In der Klinik konnten die Mediziner nur noch den Tod des Schweizers feststellen.

Die Alpinpolizei Landeck hat die Ermittlungen aufgenommen.

 


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