Rodelunfall in Tirol: Zwei Frauen nach Crash auf „Bärenritt“ im Spital
TIROL. Ein Rodelunfall auf der Bahn „Bärenritt“ in Berwang endete am Samstagmittag dramatisch. Zwei deutsche Urlauberinnen prallten gegen eine Holzwand und wurden verletzt ins Spital geflogen.

Zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 35 und 33 Jahren waren gemeinsam auf einer Rodel auf der beliebten Bahn „Bärenritt“ unterwegs. Nach einem kurzen, steilen Abschnitt verloren sie in einer Linkskurve die Kontrolle – und krachten frontal gegen eine Holzwand.
Kontrolle verloren – harter Aufprall gegen Holzwand
Die Wucht des Aufpralls war erheblich. Eine der beiden Frauen schlug mit dem Kopf gegen die Holzkonstruktion und blieb benommen, jedoch ansprechbar, auf der Bahn liegen. Ihre Begleiterin verletzte sich am rechten Knie. Wintersportler in der Nähe reagierten sofort, wenig später übernahmen Einsatzkräfte die Erstversorgung.
Beide Verletzten wurden mit einem Rettungshubschrauber in das Bezirkskrankenhaus Reutte geflogen. Über die genaue Schwere der Verletzungen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Kein Helm getragen – Risiko auf beliebten Rodelbahnen
Nach Angaben der Polizei Tirol trugen die beiden Frauen keinen Helm. Gerade auf steileren Passagen und in engen Kurven können Rodelbahnen hohe Geschwindigkeiten erreichen. Experten weisen seit Jahren darauf hin, dass Kopfverletzungen zu den häufigsten und gefährlichsten Folgen bei Rodelunfällen zählen.


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