Soham Kindermörder Ian Huntley schwebt nach Gefängnisattacke weiter in Lebensgefahr
DURHAM. Der wegen der Soham-Morde verurteilte Ian Huntley liegt nach einer schweren Attacke im Hochsicherheitsgefängnis HMP Frankland weiter im Krankenhaus. Berichten zufolge soll der 52-Jährige nicht mehr das Bewusstsein erlangen.

Wie The Independent am 6. März 2026 berichtet, wurde Huntley am 26. Februar im Gefängnis in County Durham schwer verletzt. Demnach erlitt er bei dem Angriff massive Kopfverletzungen und wird seitdem künstlich beatmet.
Der Fall sorgt in Großbritannien erneut für großes Aufsehen. Huntley verbüßt eine lebenslange Haftstrafe, nachdem er 2002 die zehnjährigen Mädchen Holly Wells und Jessica Chapman getötet hatte.
Ermittlungen nach Angriff laufen
Nach Angaben der Polizei wurde ein Häftling im Zusammenhang mit der Tat zunächst festgesetzt. Offiziell bestätigt sind bislang aber weder eine Anklage noch weitere Details zum Ablauf des Angriffs.
Berichten zufolge soll Huntley mit einer Metallstange attackiert worden sein. Mehrere Medien meldeten zudem, dass seine Verletzungen so schwer seien, dass sich sein Zustand seit Tagen kaum verbessert habe.
Haftanstalt steht erneut im Fokus
HMP Frankland gilt als eines der am strengsten gesicherten Gefängnisse in England. Dort sitzen zahlreiche besonders gefährliche und prominente Straftäter ein.
Für die Justiz wirft der Fall erneut Fragen zur Sicherheit innerhalb der Anstalt auf. Das Gefängnis war bereits in der Vergangenheit wegen schwerer Gewalttaten in den Schlagzeilen.


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