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Sölden wird zum Mekka der Mountainbiker: Das neue Sommer-Highlight in den Alpen

Tips LogoThomas Leitner, 11.03.2026 15:15

SÖLDEN/TIROL. Die Bike Republic Sölden bündelt 2026 ihre Kräfte. Mit dem vorverlegten Festival im Juni, neuen Jumplines und spektakulären Weltklasse-Events wie den Swatch Nines wird Tirol zum globalen Place to be.

Bike Republic Sölden (Foto: Ötztal Tourismus/Florian Knab)
Bike Republic Sölden (Foto: Ötztal Tourismus/Florian Knab)

Das Ötztal bereitet sich auf einen Juni der Superlative vor. Wenn am 4. Juni 2026 die Lifte der Bike Republic Sölden (BRS) den Betrieb aufnehmen, startet nicht nur eine gewöhnliche Saison. Durch die strategische Vorverlegung des legendären BRS-Festivals auf den 18. bis 21. Juni verschmelzen sportliche Höchstleistungen, erstklassiges Bergwetter und eine unvergleichliche Festival-Atmosphäre zu einem mehrwöchigen Event-Feuerwerk, das die internationale Radsport-Szene elektrisiert. Sölden zementiert damit seinen Ruf als einer der progressivsten Bike-Spots weltweit.

Weltelite trifft auf Dirt-Action: Die Swatch Nines in Tirol

Ein besonderes Juwel im Veranstaltungskalender ist die Integration der „Swatch Nines“. Diese exklusive Event-Reihe, die sonst nur an Schauplätzen wie Japan oder den USA gastiert, findet im 20.000 Quadratmeter großen „Dirt District“ in Sölden eine spektakuläre Heimat. Erstmals wird in diesem Jahr die Disziplin BMX voll in das Setup integriert, was die Dynamik auf der Strecke nochmals steigert. Die Fans können sich auf zwei besondere Highlights freuen: Die „Night Show“ am Donnerstag, den 18. Juni, verspricht Adrenalin pur unter Flutlicht, während der „Public Day“ am Samstag die Chance bietet, die Idole der Slopestyle- und Freeride-Szene hautnah bei ihren atemberaubenden Tricks zu erleben. Die Kombination aus sportlicher Präzision und Show-Charakter macht dieses Format zu einem Magneten für die mobile Generation und Action-Sport-Liebhaber.

Infrastruktur-Offensive: Mehr Airtime und smarte Verbindungen

Doch Sölden investiert nicht nur in Events, sondern massiv in die Qualität der Trails. Zum Saisonstart wird die lang ersehnte „Hupfar Line“ eröffnet. Der Name ist Programm: Im Ötztaler Dialekt bedeutet „Hupfar“ schlichtweg Springen. Auf einer Länge von über 1,6 Kilometern bietet diese Jumpline perfekt geshapte Absprünge, die in Zusammenarbeit mit Profi-Athleten wie Sam Hodgson und Veronique Sandler entstanden sind. Parallel dazu optimiert die „Drimmle Line“ den Flow am Berg. Sie fungiert als strategische Querverbindung zwischen Giggijoch und Gaislachkogl, wodurch Biker nicht mehr den Umweg über das Tal nehmen müssen – eine logistische Meisterleistung, die an die Effizienz der Skigebiets-Verbindungen im Winter erinnert und den Fahrspaß deutlich erhöht.

Lifestyle und Community: Festival-Feeling an der Talstation

Abseits der Trails verwandelt sich die Talstation der Gaislachkoglbahn in eine pulsierende Expo-Area. Hier schlägt das Herz der Bike-Community: Die neuesten Test-Bikes der Top-Marken stehen bereit, während Musik-Acts und Food-Stände für die nötige Regeneration sorgen. Wer an seiner Technik feilen möchte, kann dies in Workshops tun oder den neuen, 100 Meter langen Pumptrack direkt an der Mittelstation nutzen, um sich für die Abfahrt aufzuwärmen. Ein besonderes Erlebnis für Jedermann bleibt die BRS Rallye am 19. Juni, bei der es nicht um Bestzeiten, sondern um das Sammeln von Visa-Stempeln im Reisepass der Bike Republic geht. Sölden beweist damit einmal mehr, dass Lifestyle und Extremsport im Ötztal eine perfekte Symbiose eingehen.


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