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Schlauchboot-Unfall auf Skipiste: Vier junge Männer in Vorarlberg verletzt

Tips LogoThomas Leitner, 14.03.2026 20:22

VORARLBERG. Nach einer privaten Feier endete eine nächtliche Fahrt auf einer Skipiste in Bürserberg dramatisch. Vier junge Männer wurden bei dem Unfall verletzt.
 

Christoph Liechtenstein im Einsatz (Foto: AAA Alpine Air Ambulanz AG)
Christoph Liechtenstein im Einsatz (Foto: AAA Alpine Air Ambulanz AG)

Eine nächtliche Abfahrt mit einem Schlauchboot auf einer roten Skipiste hat in der Nacht auf Samstag zu einem schweren Unfall geführt. Fünf junge Männer im Alter zwischen 19 und 23 Jahren waren kurz nach Mitternacht im Bereich der Talstation der Loischkopfbahn auf der Tschengla unterwegs, als die Aktion völlig außer Kontrolle geriet.

Nach Angaben der Polizei fuhren die Männer nach einer privaten Feier mit einem Schlauchboot den Schlusshang der Skipiste 22 talwärts. Was offenbar als waghalsiger Spaß begann, endete in einem folgenschweren Crash.

Während der Fahrt wurde ein 21-Jähriger aus dem Schlauchboot geschleudert. Er blieb unverletzt zurück. Für die vier anderen Insassen nahm die Fahrt jedoch ein dramatisches Ende.

Mit voller Wucht in Stahlzaun gekracht

Die vier Männer prallten bei der Talstation mit enormer Wucht gegen einen Stahlstaketenzaun. Die Aufprallenergie war so massiv, dass der Zaun schwer beschädigt und das Schlauchboot regelrecht in zwei Teile gerissen wurde. Das Bild an der Unfallstelle zeigte, wie heftig die Kollision gewesen sein muss.

Besonders schwer traf es einen 23-Jährigen: Er erlitt schwerste Verletzungen und musste mit dem Notarzthubschrauber Christoph Liechtenstein ins Kantonsspital St. Gallen geflogen werden.

Ein 22-Jähriger wurde schwer verletzt und mit dem Rettungswagen ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht. Zwei weitere junge Männer kamen mit leichten Verletzungen ebenfalls ins LKH Feldkirch.

Großeinsatz in der Nacht

Der Unfall löste in der Nacht einen größeren Rettungseinsatz aus. Vor Ort standen die Bergrettung Bludenz-Bürs, die Feuerwehr Bürserberg, der Notarzthubschrauber, ein Notarzt-Einsatzfahrzeug, drei Rettungswagen, die Alpinpolizei sowie die Bundespolizei im Einsatz.

 


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