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USA. Im Podcast „Speed“ spricht Mick Schumacher über seine Kindheit und darüber, welche Rolle Vater Michael Schumacher für seine Entwicklung spielte – und warum er seine Karriere zunächst unter falschem Namen begann.

Mick Schumacher fährt aktuell in der US-amerikanischen Rennserie IndyCar. Foto: APA-Images / AP / Jenna Fryer

Michael Schumacher zählt zu den größten Rennfahrern der Geschichte. Sieben Weltmeistertitel in der Formel 1, darunter fünf in Serie, machten den Deutschen zur prägenden Figur einer ganzen Generation im Motorsport – auch für seinen Sohn Mick Schumacher.

Der 26-Jährige hat nun persönliche Einblicke in seine Kindheit und den Einfluss seines Vaters gegeben. Im Podcast „Speed“ sprach er mit dem ehemaligen Rennfahrer Kevin Harvick und Motorsport-Journalist Will Buxton über seine ersten Schritte im Rennsport und die besondere Rolle seines Vaters.

„Habe seine Ratschläge geliebt“

 “Ich habe es geliebt, Ratschläge von meinem Vater zu bekommen“, sagte Schumacher. Trotz der außergewöhnlichen familiären Situation habe Michael Schumacher großen Wert darauf gelegt, seinem Sohn eine möglichst normale Kindheit zu ermöglichen. Nach Rennen sei oft erst das Kart gereinigt worden – danach wurde gemeinsam Fußball gespielt. „Das war sehr gut für mich“, erinnerte sich der Deutsche.

Besonders wichtig sei seinem Vater gewesen, dass er sich wie jedes andere Kind im Motorsport entwickeln konnte. „Mein Vater hat großen Wert darauf gelegt, dass ich die Möglichkeit hatte, ganz normal aufzuwachsen – wie alle anderen Kinder auf der Rennstrecke“, erklärte Schumacher.

Start unter anderem Namen

Um den berühmten Nachnamen zunächst aus dem Fokus zu halten, startete Mick seine Karriere sogar unter anderem Namen. In seinen frühen Kartjahren trat er als Mick Betsch an, dem Familiennamen seiner Mutter Corinna. „Auf der Kartbahn wusste zwar jeder, wer ich war, aber die Außenwelt nicht“, sagte Schumacher. Bilder von ihm habe es öffentlich erst gegeben, als er etwa 15 Jahre alt gewesen sei. „So konnte ich wirklich erleben, wie es ist, als Kind Rennen zu fahren.“

Erst mit dem Aufstieg in die Formel 4 trat Schumacher offiziell unter seinem bekannten Nachnamen an – ein Schritt, der ihm auf dem Weg in Richtung Formel 1 zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffte.

Derzeit in der IndyCar am Start

Sportlich stellt er sich derzeit einer neuen Herausforderung: Seit dieser Saison fährt der 26-Jährige in der IndyCar-Serie für Rahal Letterman Lanigan Racing. Der Start verlief jedoch schwierig.

Nach drei Rennen stehen ein Ausfall sowie zwei Platzierungen im Hinterfeld zu Buche. Kommentator Will Buxton rief zuletzt dennoch zu Geduld mit dem Deutschen auf – der Umstieg in die traditionsreiche US-Serie gilt als anspruchsvoll.


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