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Debüt von Mick Schumacher: Deshalb warnte Onkel Ralf vor der IndyCar

Tips Logo Manuel Tonezzer, 14.10.2025 10:00

USA. Nach seiner geplatzten Rückkehr in die Formel 1 könnte Mick Schumacher in die US-amerikanische Rennserie IndyCar wechseln. Sein Onkel Ralf warnte unlängst vor den Gefahren der Serie.

In Indianapolis wagte sich Mick Schumacher erstmals in ein IndyCar. Foto: Debüt von Mick Schumacher: Deswegen warnt Onkel Ralf vor der IndyCar

Nachdem das Formel-1-Comeback vorerst gescheitert ist, richtet Mick Schumacher seinen Blick auf neue Optionen. Am gestrigen Montag, dem 13. Oktober, absolvierte der Deutsche auf dem Indianapolis Motor Speedway seinen ersten Test für die US-amerikanische Rennserie IndyCar – und zeigte dabei groß auf.

Bestzeit am Vormittag

Am Vormittag hatte Schumacher die Bestzeit erzielt und am Nachmittag die zweitschnellste Zeit gefahren. Beim Testtag waren neben ihm vier weitere Rookies sowie die erfahrenen IndyCar-Piloten Alexander Rossi und Christian Rasmussen im Einsatz. Die schnellste Rundenzeit am Nachmittag fuhr der ehemalige Formel-2-Pilot und aktuelle Indy-NXT-Meister Dennis Hauger.

„Im Grunde war es sehr ähnlich zu dem, was ich aus anderen Serien kenne - nichts völlig Neues, aber sehr hilfreich. Es war auf jeden Fall gut, vorher so viel Zeit mit dem Team zu verbringen und die Punkte durchzugehen, die wir ausprobieren wollten. Dinge, die sowohl für das Team als auch für mich wichtig waren“, resümierte der 26-Jährige nach dem Test für das Mittelfeldteam RLL.

Das hält Ralf Schumacher von der IndyCar

Ob er die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) verlässt und kommendes Jahr eine volle Saison in der IndyCar bestreitet, ließ der Deutsche noch offen. Sein Onkel Ralf Schumacher äußerte zu der US-amerikanischen Rennserie unlängst seine Meinung.  

„Es sind viele schlimme Unfälle passiert in der Vergangenheit. Dieser Gedanke, Ovalrennen mit 360 km/h Durchschnitt und Berührungen mit freistehenden Rädern, der leuchtet mir nicht so ganz ein“, sagte der 50-Jährige im Podcast „Backstage Boxengasse“.

„Das Risiko eines schweren Unfalls ist einfach groß. Wenn man mit über 320 km/h gegen eine Mauer prallt, ist das nicht lustig“, warnte schon der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen.

„Muss das sacken lassen“

Angst vor den Hochgeschwindigkeitsstrecken und Ovalrennen hat Mick Schumacher allerdings nicht.  “Ich muss das alles erst einmal sacken lassen und mir in Ruhe überlegen, was ich daraus mache. Es ist schwer zu sagen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist. Heute hat jedenfalls sehr viel Spaß gemacht - aber ich muss das jetzt erst einmal analysieren und sehen, was sich daraus ergibt“, so der 26-Jährige nach dem erfolgreichen Testtag.


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