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Skisprung-Star sitzt in Dubai fest und kann nicht nach Österreich reisen

Tips LogoManuel Tonezzer, 01.03.2026 11:15

DUBAI/ÖSTERREICH. Die Kriegshandlungen in der Golfregionen verhindern die Weiterreise des Athleten nach Österreich. Nach iranischen Vergeltungsschlägen auf Ziele in der Golfregion ist die Lage eskaliert. Der Luftraum wurde gesperrt, Flüge gestrichen.

Ren Nikaido gewann bei den Olympischen Winterspielen drei Medaillen. Foto: APA-Images / NTB / Lise Åserud

Die Situation in der Golfregion ist seit dem gestrigen Samstag, 28. Februar, eskaliert. Auf israelische und US-amerikanische Angriffe gegen den Iran folgten iranische Gegenschläge auf Ziele in der Golfregion – dabei wurden auch die Vereinigten Arabischen Emirate getroffen.

Der Luftraum über den Emiraten wurde daraufhin gesperrt, zahlreiche Flüge annulliert. Eine Ausreise ist derzeit nur über den Landweg nach Saudi-Arabien oder in den Oman möglich. Zudem wurde für die Region die Reisewarnstufe 4 ausgesprochen. Betroffen sind unter anderem 3000 Österreicher, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten festsitzen.

Heimreise wurde zur Odyssee

Die Sperre des Luftraums trifft aber auch Skisprung-Star Ren Nikaido. Der Japaner war nach den Olympischen Spielen für einige Tage in seine Heimat Tokio gereist, um dort eine Auszeit zu verbringen. Anschließend wollte er rechtzeitig zum Weltcup in Bad Mitterndorf reisen.

Beim Springen am Sonntag, 1. März, wird der 24-Jährige aber fehlen. Der dreimalige Medaillengewinner von Predazzo steckt derzeit nach einer mehrtägigen Reise in Dubai fest -  allerdings in Sicherheit, wie Nikaido Skisprung-Fans auf seinem Instagram-Account wissen lässt. Er befindet sich mittlerweile in einem Hotel.

Dauer der Sperre unklar

Wegen den Kriegshandlungen in der Golfregion wurde der Luftraum über den Vereinigten Arabischen Emiraten gesperrt. Wie lange der Luftraum in der Golfregion noch geschlossen ist, ist unklar. 

Nach dem ersten Skifliegen am Kulm am Samstag findet der Abschlussbewerb am heutigen Sonntag ab 13:30 Uhr statt. Den Auftaktwettkampf hatte Weltcup-Spitzenreiter Domen Prevc für sich entschieden.


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