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Venedig Eintritt 2026: Neue Regeln für Tagestouristen – wann Gebühren fällig werden und wie man spart

Tips LogoThomas Leitner, 26.03.2026 08:25

ITALIEN. Wer 2026 nach Venedig reist, muss genauer planen. An 60 Tagen wird Eintritt verlangt. Wer zu spät bucht, zahlt doppelt – das gilt jetzt.

Der Markusplatz in Venedig (Foto: Tom Leitner)
  1 / 2   Der Markusplatz in Venedig (Foto: Tom Leitner)

Die Lagunenstadt Venedig zählt zu den meistbesuchten Reisezielen Europas. Rund 15 Millionen Gäste strömen jedes Jahr in die historische Altstadt – viele davon nur für wenige Stunden. Genau hier setzt die Stadt an: Nach der Premiere 2024 wird die Eintrittsgebühr für Tagesgäste 2026 deutlich ausgeweitet.

Eintritt an 60 Tagen im Jahr

Von 3. April bis 26. Juli 2026 wird an insgesamt 60 Tagen ein Zutrittsgeld fällig. Betroffen sind vor allem Wochenenden – jeweils Freitag bis Sonntag. Zusätzlich gelten die Gebühren auch rund um Feiertage, darunter der Ostermontag sowie mehrere Tage Ende April und Anfang Juni.

Die Regelung greift täglich zwischen 8:30 und 16:00 Uhr und betrifft ausschließlich Besucher ohne Übernachtung in der Stadt. Eine Begrenzung der Besucherzahlen ist weiterhin nicht vorgesehen.

Preis bleibt – aber Timing entscheidet

Die Höhe der Gebühr bleibt gleich, doch der Zeitpunkt der Buchung macht den Unterschied. Frühentschlossene zahlen fünf Euro. Wer erst vier Tage vor dem Besuch oder später reserviert, muss zehn Euro bezahlen.

Die Zahlung erfolgt ausschließlich online über das offizielle Portal der Stadt. Nach der Registrierung erhalten Besucher einen QR-Code, der bei Kontrollen vorgezeigt werden muss.

Registrierung bleibt Pflicht

Auch wer von der Gebühr befreit ist, kommt um die Anmeldung nicht herum. Ausgenommen sind unter anderem Übernachtungsgäste, Kinder unter 14 Jahren sowie Bewohner der Region Venetien. Dennoch ist in vielen Fällen eine vorherige Registrierung notwendig, um einen entsprechenden Nachweis zu erhalten.

Kampf gegen Overtourism

Mit der Maßnahme will Venedig den massiven Besucherandrang besser steuern. Vor allem Tagesgäste sorgen regelmäßig für volle Gassen, ohne nachhaltig zur lokalen Wirtschaft beizutragen.

„Venedig ist und bleibt ein einzigartiges kulturelles Highlight, das man mit sorgfältiger Planung am besten genießen kann“, empfiehlt ÖAMTC-Reiseexpertin Yvette Polasek. „Wer die Nebensaison wählt, vermeidet nicht nur große Menschenmengen, sondern kann auch die besondere Atmosphäre der Stadt intensiver erleben. Zudem lohnt es sich, die vielfältigen Sehenswürdigkeiten und charmanten Orte in der umliegenden Region zu entdecken – von den ruhigen Laguneninseln bis zu den historischen Städten im Veneto.“


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