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Bründl Sports expandiert: Sporthändler übernimmt Strolz und erobert den Arlberg-Markt

Tips LogoThomas Leitner, 29.03.2026 16:35

VORARLBERG. Großer Deal im alpinen Sporthandel. Bründl Sports wächst weiter und übernimmt Strolz – mit klarer Strategie und neuen Chancen.

Das Führungsteam von Bründl Sports freut sich über den Markteintritt in Vorarlberg (v. l.): Herbert Neumayer, Thomas Vorreiter, Christoph Bründl, Petra Kitzberger, Bernhard Bründl, René Gorissen. (Foto: Bründl Sports)

Der Salzburger Premium-Sporthändler Bründl Sports setzt seinen Expansionskurs fort: Mit 1. Juni 2026 übernimmt das Familienunternehmen die Traditionsmarke Strolz samt vier Standorten in Lech und Zürs. Für Bründl ist das ein Meilenstein – und der Einstieg in den prestigeträchtigen Vorarlberger Markt.

Einstieg in eine Top-Destination

Mit der Übernahme sichert sich Bründl erstmals eine starke Präsenz im Arlbergraum – einer der weltweit bedeutendsten Regionen für alpinen Wintersport. Die Marke Strolz bleibt erhalten, ebenso alle vier Filialen.

„Strolz ist eine der renommiertesten Marken im alpinen Sporthandel“, sagt Geschäftsführer Christoph Bründl. Besonders die Mischung aus Premium-Kompetenz, internationaler Kundschaft und regionaler Verwurzelung passe perfekt zur eigenen Strategie.

Bründl betreibt aktuell 31 Filialen mit rund 550 Mitarbeitenden – durch den Deal kommen 120 weitere Beschäftigte hinzu.

Zwei starke Marken bündeln ihre Kräfte

Die Integration von Strolz erfolgt schrittweise ab Sommer. Ziel: Synergien nutzen, ohne die Identität der Marke zu verändern. Bereiche wie IT, Marketing, Einkauf oder Logistik sollen künftig gemeinsam organisiert werden.

„Jetzt verschmelzen die Stärken und ergeben Vorteile für beide Marken sowie unsere Kundschaft“, betont Bründl. Auch für die Mitarbeitenden eröffnen sich neue Entwicklungsmöglichkeiten.

Das operative Geschäft wird künftig von Bründl geführt – Strolz bleibt jedoch als eigenständige Premium-Marke bestehen.

Zukunft gesichert, Tradition bewahrt

Für Strolz bedeutet die Übernahme vor allem Stabilität und Perspektive. Das 1921 gegründete Unternehmen bleibt am Arlberg fest verankert.

Die bisherige Geschäftsführerin Olivia Strolz übergibt das Unternehmen, bleibt aber beratend an Bord: „Es ist mir ein persönliches Anliegen, die Zukunft der Marke langfristig abzusichern.“

Auch Hauptgesellschafter Siegfried Wolf zeigt sich zufrieden. Immobilien und Mitarbeiterhäuser bleiben im Besitz seiner Familie, während er sich künftig auf neue Projekte wie ein Sporthotel in Lech konzentriert.

Mit Tempo ins Jubiläumsjahr

Für Bründl kommt der Deal genau zur richtigen Zeit: 2026 feiert das Unternehmen sein 70-jähriges Bestehen. Die Expansion sorgt für zusätzlichen Rückenwind.

„Wir sehen sehr viel Potenzial und starten mit viel Energie in diesen neuen Abschnitt“, so Bründl. Ziel sei es, die Marke Strolz weiterzuentwickeln und gemeinsam ein „unvergleichliches Einkaufserlebnis“ zu schaffen.


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