Fußball WM 2026: So geht es mit dem Iran jetzt weiter
TÜRKEI. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Teilnahme des Iran an der Fußball-WM 2026 bestätigt. Das Team soll trotz der angespannten politischen Lage wie geplant in den USA antreten. Die Gruppenspiele sind für Los Angeles und Seattle vorgesehen.

Wie Bild am 31. März 2026 berichtet, äußerte sich Infantino beim Testspiel des Iran gegen Costa Rica. Nach Gesprächen mit Spielern und Trainer sehe der FIFA-Chef derzeit keinen Anlass, am Turnierplan etwas zu ändern.
Zuvor war aus dem Iran der Wunsch gekommen, die Partien nach Kanada oder Mexiko zu verlegen. Infantino machte nun klar, dass die Begegnungen an den Spielorten bleiben sollen, die bereits mit der Auslosung festgelegt wurden.
Spielorte bleiben unverändert
Der Iran ist in Gruppe G eingeordnet. Vorgesehen sind ein Auftaktspiel gegen Neuseeland am 15. Juni sowie die Partie gegen Belgien am 21. Juni in Los Angeles. Das dritte Gruppenspiel gegen Ägypten ist für den 26. Juni in Seattle angesetzt.
Politische Lage überschattet die Vorbereitung
Die Debatte um eine mögliche Verlegung war in den vergangenen Tagen durch die angespannte Lage zwischen Iran und den USA angeheizt worden. Sportlich soll die Vorbereitung aber weiterlaufen, auch weil die WM am 11. Juni 2026 startet und die Planung für Teams, Organisatoren und Sicherheitsbehörden längst läuft.
Damit setzt die FIFA vorerst auf Kontinuität. Ob es bis zum Turnier noch neue Abstimmungen rund um Anreise, Sicherheit oder Teamquartier geben wird, blieb offen.


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