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Europäische WM-Play-offs: Alle Infos zu den letzten WM-Tickets

Tips LogoNiklas Killinger, 26.03.2026 10:21

EUROPA. In den europäischen WM-Play-offs werden ab Donnerstag vier letzte Startplätze für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko vergeben. Wales, Nordirland und die Republik Irland sind ebenso im Rennen wie Italien, Schweden und Polen.

Die europäischen WM-Play-offs beginnen. Nur vier Teams lösen noch das Ticket für die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko. Foto: kovop58 - stock.adobe.com

16 Teams kämpfen in vier Turnierpfaden um die verbleibenden Plätze. Die Play-offs bestehen aus zwölf Gruppenzweiten der Qualifikation sowie den vier bestplatzierten Nations-League-Gruppensiegern, die den direkten Weg verpasst hatten.

Gespielt werden in jedem Pfad ein Halbfinale und ein Finale, jeweils in nur einer Partie. Dadurch steigt der Druck, weil schon ein schwacher Abend das WM-Aus bedeuten kann.

Britische Teams hoffen auf besonderen Sommer

Nordirland steht vor einer schwierigen Aufgabe in Italien und könnte im Erfolgsfall im Finale auf Wales treffen. Für das Team wäre schon der Einzug in die Endrunde historisch, weil die letzte WM-Teilnahme aus dem Jahr 1986 datiert.

Wales empfängt Bosnien-Herzegowina in Cardiff und will zum zweiten Mal in Serie eine Weltmeisterschaft erreichen. Gleichzeitig wäre ein gleichzeitiges WM-Ticket für Wales, Nordirland und der Republik Irland ein Novum.

Die Republik Irland muss auswärts in Tschechien bestehen. Auch dort entscheidet nur ein Spiel darüber, ob der Weg Richtung Finale offen bleibt.

Italien, Schweden und Polen unter Druck

Besonders groß ist der Druck in Italien. Der viermalige Weltmeister hat seit zwölf Jahren keine WM mehr erreicht und darf sich gegen Nordirland kaum einen weiteren Rückschlag leisten.

Schweden geht trotz namhafter Spieler nicht als sorgenfreier Favorit in das Duell mit der Ukraine. Gespielt wird in Valencia auf neutralem Boden, weil der Krieg in der Ukraine weiterhin Auswirkungen auf den Spielbetrieb hat.

Polen baut im Heimspiel gegen Albanien erneut auf Robert Lewandowski. Der 37-Jährige peilt seine dritte WM an und könnte in diesem Sommer eines der letzten großen Turnierkapitel seiner Karriere schreiben.

Knappe Duelle mit offenem Ausgang

Mehrere Paarungen gelten als eng. Wales hat gegen Bosnien-Herzegowina in den bisherigen vier Vergleichen nicht gewonnen, Albanien reist mit stabiler Form nach Polen, und Nordirland trifft auf einen Gegner, den es seit 1958 nicht mehr bezwungen hat.

Gerade dieses Format macht die Play-offs so reizvoll. Vier freie Plätze, 16 Teams und nur wenige Spiele sorgen dafür, dass Fehler kaum zu korrigieren sind.


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