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Gesundheitsgefahr für Kinder: Müller ruft Spielzeug zurück

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 03.04.2026 13:31

ÖSTERREICH/EUROPA. Die Drogeriekette Müller hat einen Rückruf für ein Kinderspielzeug gestartet. Betroffen ist ein Artikel der Marke Princess Mimi, der über einen längeren Zeitraum in den Filialen verkauft wurde.

Symbolbild: ZIHE/stock.adobe.com
Symbolbild: ZIHE/stock.adobe.com

Grund für den Rückruf sind Verstöße gegen geltende Sicherheitsvorschriften der Europäischen Union.

Dieses Produkt ist betroffen

Konkret handelt es sich um das „Klipp Klapp Armband Portemonnaie“. Nach Unternehmensangaben sind alle Chargen des Produkts betroffen. Der Verkauf erfolgte im Zeitraum vom 8. April 2024 bis zum 1. April 2026. Das Spielzeug war als Accessoire für Kinder gedacht und wurde in zahlreichen Filialen angeboten.

Mögliche Risiken für die Gesundheit

Der Rückruf erfolgt aufgrund möglicher Gesundheitsgefahren. Genauere Angaben zu den festgestellten Mängeln wurden nicht veröffentlicht. In vergleichbaren Fällen können jedoch etwa verschluckbare Kleinteile, Materialprobleme oder mechanische Mängel eine Rolle spielen. Gerade bei Produkten für Kinder gelten besonders strenge Sicherheitsanforderungen.

Rückgabe auch ohne Rechnung möglich

Kunden, die das betroffene Spielzeug gekauft haben, sollten die Nutzung umgehend einstellen. Eine Rückgabe ist in allen Filialen von Müller möglich. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet.

Hersteller und Kontaktmöglichkeiten

Hergestellt wurde das Produkt von der Depesche Vertrieb GmbH & Co. KG. Bei Fragen können sich Betroffene sowohl an den Kundenservice von Müller als auch direkt an den Hersteller wenden.

Strenge Vorschriften für Kinderspielzeug

Rückrufe in diesem Bereich sind nicht ungewöhnlich. Innerhalb der Europäischen Union gelten besonders hohe Anforderungen an die Sicherheit von Kinderspielzeug. Bereits kleinere Abweichungen von den Vorschriften können dazu führen, dass Produkte vorsorglich aus dem Verkehr gezogen werden, um mögliche Risiken für Kinder zu vermeiden. 


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