Musiker Alan Osmond stirbt mit 76 Jahren in Utah
SALT LAKE CITY. Alan Osmond, das älteste auftretende Mitglied der Familienband The Osmonds, ist tot. Der Musiker starb am Montag, 20. April, im US Bundesstaat Utah im Alter von 76 Jahren. Die Todesursache wurde zunächst nicht genannt.

Wie Deseret News am 20. April 2026 berichtete, informierte die Familie am Montag über den Tod des Musikers. Laut KUTV starb Osmond gegen 20.30 Uhr Ortszeit in Salt Lake City, seine Frau Suzanne und die acht Söhne waren an seinem Bett.
Alan Osmond prägte die Geschichte der Gruppe über Jahrzehnte mit. Er galt als wichtiger Songwriter und Komponist der Familie und half laut den Berichten unter anderem bei Hits wie One Bad Apple und Crazy Horses mit.
Früher Start mit den Brüdern
Seine Bühnenkarriere begann bereits mit 12 Jahren. Zunächst trat er mit seinen Brüdern Wayne, Merrill und Jay als Barbershop Quartett auf, später wuchs daraus die weltweit bekannte Formation The Osmonds mit weiteren Familienmitgliedern wie Donny und Jimmy.
Den großen Durchbruch schaffte die Familie nach Auftritten in der Andy Williams Show. KUTV berichtet zudem, dass Alan Osmond gemeinsam mit Merrill auch das Großevent Stadium of Fire in Provo mitbegründete.
Krankheit beendete die Bühnenlaufbahn
Deseret News zufolge lebte Osmond seit 1987 mit Multipler Sklerose. Die Krankheit zwang ihn schließlich dazu, seine Auftritte mit den Osmonds und weiteren Familienprojekten zu beenden.
Zurück bleiben seine Frau Suzanne, acht Söhne, 30 Enkelkinder und fünf Urenkel. Nach Angaben von KUTV gehören auch mehrere Geschwister zu den Hinterbliebenen, darunter Donny, Jimmy und Marie Osmond.


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