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PARIS. Lawrence Okolies Schwergewichtsduell mit Tony Yoka steht wenige Tage vor dem geplanten Termin auf der Kippe. Der Brite kündigt an, seinen Namen entlasten zu wollen, nachdem vor dem Kampfabend ein auffälliger Anti-Doping-Befund bekannt wurde.

Wenige Tage vor dem Paris-Kampf steht Lawrence Okolie im Fokus eines Anti-Doping-Falls. Der Kampf gegen Tony Yoka wackelt. (Symbolbild), Foto: KI-generiert

Wie der Guardian am 21. April 2026 berichtet, wurde Promoter Queensberry nach eigenen Angaben von der Voluntary Anti-Doping Association über einen auffälligen Befund informiert. Der für Samstag in Paris geplante Hauptkampf ist damit vorerst offen.

Okolie erklärte auf Instagram, der Befund könne mit einer Behandlung eines Ellbogenproblems zusammenhängen, das im Trainingslager nach einer früheren Bizepsverletzung aufgetreten sei. Der 33-Jährige kündigte an, mit den zuständigen Stellen zu kooperieren und auf eine Klärung zu setzen.

Kampf vor unsicherer Zukunft

Für Okolie wäre das Duell gegen den Franzosen Tony Yoka ein wichtiger Schritt im Schwergewicht gewesen. Der Londoner war Weltmeister im Cruisergewicht und wird vom WBC derzeit als Nummer eins im Schwergewicht geführt.

Auch für den Veranstalter kommt die Entwicklung zur Unzeit. Yoka hätte in Paris vor Heimpublikum boxen sollen, eine weitere Entscheidung zum Ablauf des Abends stand am Dienstag, 21. April 2026, zunächst noch aus.

Verfahren noch offen

Der Fall ist damit vorerst nicht abgeschlossen. Ob der Kampf abgesagt, verschoben oder mit einem Ersatzgegner neu angesetzt wird, bleibt offen, solange keine weitere Mitteilung der Verantwortlichen vorliegt.


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