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Tragödie in Niederösterreich: Mann (53) stirbt bei Kreuzung im Bezirk Tulln

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 24.04.2026 21:03

ATZENBRUGG. Im Gemeindegebiet von Atzenbrugg im Bezirk Tulln kam es am Donnerstagabend zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

Symbolbild: Flowal93/stock.adobe.com
Symbolbild: Flowal93/stock.adobe.com

Die Landespolizeidirektion Niederösterreich gab in einer Presseaussendung bekannt, dass gegen 19:30 ein Pkw und ein Kleinbus kollidierten.

Kollision im Kreuzungsbereich

Ein 33-jähriger Taxilenker aus dem Bezirk Tulln war mit einem Kleinbus unterwegs und transportierte sechs Männer im Alter zwischen 47 und 59 Jahren. Die Gruppe befand sich auf der Rückfahrt von einem Golfplatz. Zur gleichen Zeit näherte sich ein 20-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Tulln aus Richtung Zwentendorf kommend der Kreuzung. Beim Überqueren der Kreuzung dürfte der Taxilenker den herannahenden Pkw übersehen haben. Trotz eingeleiteter Notbremsung konnte der 20-Jährige einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern, woraufhin es zu einer heftigen Kollision kam.

Ein Todesopfer und mehrere Schwerverletzte

Die Folgen des Unfalls sind gravierend. Ein 53-jähriger Mann aus Linz erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen, obwohl umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet wurden. Zwei weitere Insassen im Alter von jeweils 53 Jahren wurden schwer verletzt und mit den Rettungshubschraubern in Krankenhäuser nach Horn und St. Pölten geflogen. Ein 47-jähriger Mann erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und wurde mit einem Notarztwagen in das Universitätsklinikum Tulln gebracht. Zwei weitere Fahrgäste sowie der Pkw-Lenker kamen mit leichteren Verletzungen davon und wurden ebenfalls in das Klinikum Tulln eingeliefert. Der Taxilenker wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Universitätsklinikum Krems gebracht.

Großeinsatz und Straßensperren

Der Unfall zog einen umfangreichen Einsatz von Rettungskräften nach sich. Neben mehreren Notarztteams waren auch zwei Notarzthubschrauber im Einsatz. Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten mussten die betroffenen Straßenabschnitte vollständig gesperrt werden. Die genaue Ursache des Unfalls ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.


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