Rauchverbot für Strände und Lokale: Diese neuen Regeln sind im Türkei-Urlaub zu beachten
ANKARA. Die Türkei arbeitet an deutlich strengeren Regeln gegen Tabakkonsum. Betroffen wären nach dem aktuellen Entwurf auch Urlauber, etwa an Stränden, in Lokalen und auf öffentlichen Plätzen. Beschlossen ist das Vorhaben noch nicht.

Wie merkur.de am 26. April 2026 berichtet, soll die Türkei ihr Anti-Tabak-Recht stark verschärfen. Ziel der Regierung ist demnach ein langfristig tabakfreies Land bis 2040.
Geplant ist, Tabakprodukte schrittweise aus dem Alltag zu drängen. Ab 2040 könnten Verkauf, Import und Herstellung vollständig untersagt werden.
Rauchen im Urlaub könnte teurer werden
Schon vor 2040 sollen strengere Verbote greifen. Der Entwurf nennt unter anderem Strände, Spielplätze, Sportanlagen, Außenbereiche von Restaurants und Cafés sowie Bereiche bei Krankenhäusern, Schulen und Gotteshäusern.
Unter die Regeln würden nicht nur klassische Zigaretten fallen. Auch E-Zigaretten, Tabakerhitzer, E-Shishas, Wasserpfeifen und ähnliche Produkte sollen erfasst werden.
Für Reisende ist besonders wichtig: Verstöße könnten mit spürbaren Geldstrafen geahndet werden. Für Rauchen in verbotenen Bereichen ist in türkischen Berichten von 5.000 Lira die Rede, für Betriebe können die Sanktionen deutlich höher ausfallen.
Gesetz ist noch nicht beschlossen
Derzeit handelt es sich um einen Entwurf. Urlauber sollten daher vor Reiseantritt prüfen, welche Regeln am jeweiligen Urlaubsort tatsächlich gelten.
Schon jetzt gilt in der Türkei seit Jahren ein Rauchverbot in vielen geschlossenen öffentlichen Räumen. Dazu zählen etwa Restaurants, Cafés, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel, Schulen und Krankenhäuser.


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