Neue Regeln an Griechenlands Stränden: Das bedeutet es für Urlauber
ATHEN. Griechenland verschärft den Schutz für seine schönsten Strände. Laut Umweltministerium steigt die Zahl der geschützten „unberührten Strände“ von 238 auf 250. Für Urlauber ändern sich dort vor allem Regeln für Liegen, Bars, Wassersport und Musik.

Wie reisereporter am 28. April 2026 berichtet, reagiert Griechenland damit auf den starken Druck durch Tourismus, Verbauung und Klimafolgen an den Küsten. Betroffen sind besonders Strände mit hohem ökologischem, geomorphologischem oder landschaftlichem Wert.
Keine Liegen und keine Strandbars
An den geschützten Stränden dürfen keine Liegen und Sonnenschirme vermietet werden. Auch Strandbars, Imbissstände, Jetskis, Motorboote, Fahrzeugzufahrten und Musik über Lautsprecher sind dort untersagt.
Für Urlauber heißt das: Viele dieser Strände bleiben frei zugänglich, bieten aber weniger Komfort. Wer dort baden will, muss Sonnenschutz, Wasser und Verpflegung selbst mitbringen.
Neue Abschnitte auf Kreta, Korfu und Lefkada
Zu den neu geschützten Bereichen zählen laut Bericht unter anderem Strände in der Region Chania auf Kreta, Halikounda auf Korfu, Kastro auf Lefkada sowie Abschnitte auf Ano Koufonisi und im Nationalpark der Lagune von Messolongi.
Besonders der Strand Kastro auf Lefkada stand zuletzt im Fokus. Dort gab es Widerstand gegen Pläne, den Küstenabschnitt stärker touristisch zu nutzen.
Mehr freie Fläche für Badegäste
Griechenland hat die Regeln für bewirtschaftete Strände bereits zuvor verschärft. Ein großer Teil der Fläche muss frei bleiben, damit Besucher ohne gemietete Liegen Platz finden.
Auch der Abstand zur Wasserlinie ist geregelt. Kommerziell genutzte Liegen sollen nicht direkt bis ans Meer reichen, damit der Zugang zum Wasser offen bleibt.


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