Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Drohbrief an Schule: Cobra im Einsatz, 350 Kinder evakuiert

Tips LogoThomas Leitner, 28.04.2026 21:19

STEIERMARK. Ein Drohbrief sorgt für Alarm an einer Schule in Hausmannstätten. Spezialeinheiten rücken an, hunderte Schüler werden evakuiert. Polizei ermittelt gegen Jugendliche.
 

Polizeieinsatz bein Mittelschule in der Steiermark (Foto: Spitzi -Foto)
Polizeieinsatz bein Mittelschule in der Steiermark (Foto: Spitzi -Foto)

Ein einzelner Brief hat gereicht, um einen ganzen Schulstandort in Alarmbereitschaft zu versetzen. In Hausmannstätten ist es am Dienstagnachmittag zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Innerhalb weniger Minuten standen schwer bewaffnete Kräfte vor der Mittelschule, während im Inneren hektisch evakuiert wurde.

Drohbrief bringt Polizei in Stellung

Kurz nach Mittag informierte die Schulleitung die Behörden über eine schriftliche Drohung gegen mehrere Lehrer. Das Schreiben war in einem Postkasten entdeckt worden – und ließ sofort alle Alarmglocken schrillen.

Die Polizei reagierte mit maximaler Präsenz: Mehrere Streifen, Diensthunde sowie Spezialeinheiten wie Bereitschaftseinheit, Schnelle Interventionsgruppe und Cobra sicherten das Gelände. Zeitgleich wurden rund 350 Schüler aus dem Gebäude gebracht und in Sicherheit gebracht.

Trotz der angespannten Lage folgte wenig später eine erste Entwarnung: Hinweise auf eine konkrete Gefährdung gab es nicht.

Ermittler sichern Handys und befragen Verdächtige

Während der Einsatz noch lief, starteten Ermittler die Suche nach dem Urheber der Drohung. Noch am selben Tag konnten mehrere Jugendliche als mögliche Tatverdächtige ausgeforscht werden. Sie wurden intensiv befragt, bestritten jedoch bislang jede Beteiligung.

Mehrere Mobiltelefone wurden sichergestellt und werden nun kriminaltechnisch ausgewertet. Die Behörden wollen klären, wer hinter dem Drohschreiben steckt und ob es Verbindungen innerhalb des schulischen Umfelds gibt.

Für die betroffenen Schüler wurde ein Kriseninterventionsteam eingerichtet. Die Ermittlungen dauern an, konkrete Hinweise auf eine akute Gefahr liegen derzeit nicht vor.

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden