Wegen Mordes angeklagter US-Amerikaner flieht nach Italien
HOUSTON. Ein Mann aus Texas wird beschuldigt, seine schwangere Ehefrau getötet zu haben. Nach Angaben seines Anwalts entfernte der 39-Jährige seine elektronische Fußfessel und reiste über Kanada nach Italien, wo ihn jetzt jedoch Behörden festnahmen.

Wie People am 5. Mai 2026 berichtet, soll der 39-Jährige vor seinem Prozess aus den USA geflohen sein. In Italien habe er demnach Asyl beantragt, weil er nach eigenen Angaben eine Todesstrafe in Texas fürchte.
Fußfessel schlägt Alarm
Der Mann war im Oktober 2024 nach dem Tod seiner Ehefrau festgenommen worden. Später kam er gegen eine Kaution von einer Million US-Dollar frei, musste aber eine Fußfessel tragen und durfte Texas nicht ohne vorherige Meldung verlassen.
Am 1. Mai 2026 meldete die Überwachung laut Bericht eine Manipulation am Band. Danach konnten Behörden den Beschuldigten zunächst nicht erreichen.
Ermittler sprechen von Tötungsdelikt
Die Polizei in Houston war im Oktober 2024 zu einem Einsatz in der Allston Street gerufen worden. Zunächst war von einem Suizid beziehungsweise einer Überdosis die Rede.
Medizinisches Personal stellte jedoch Verletzungen fest. Die rechtsmedizinische Untersuchung wertete den Tod laut Polizei als Tötungsdelikt, als Ursache wurde eine Kompression des Halses genannt. Die Frau war demnach rund acht Wochen schwanger.
Anwalt bestätigt Reise nach Italien
Nach Darstellung seines Anwalts reiste der Angeklagte zunächst nach Kanada und flog anschließend weiter nach Italien. Dort wurde er von Behörden in Gewahrsam genommen.
Dem 39-Jährigen wird Mord vorgeworfen. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.


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