Tragödie in Niederösterreich: Mann (46) stirbt nach Rettungseinsatz
SANKT PÖLTEN. Ein dramatischer Rettungseinsatz hat sich am Sonntagabend, 3. Mai 2026, in St. Pölten ereignet. Im Bereich der Ferstlergasse wurde gegen 20 Uhr Alarm ausgelöst, nachdem ein Passant eine Person in der Traisen treiben gesehen hatte.

Berichten zufolge hat sich der Mann nicht mehr bewegt, woraufhin sofort die Einsatzkräfte verständigt wurden.
Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort
Binnen kurzer Zeit rückten Feuerwehr, Rettungsdienst, Notärzte, Wasserrettung und Polizei zur Einsatzstelle aus. Vor Ort wurde umgehend eine groß angelegte Such- und Rettungsaktion gestartet. Zwei Beamte der Polizeiinspektion Landhaus trafen rasch am Ufer ein und sprangen ohne zu zögern in den Fluss. Sie bargen den leblosen Mann aus dem Wasser und brachten ihn an Land.
Reanimation am Ufer
Unmittelbar nach der Bergung begannen die Einsatzkräfte mit Reanimationsmaßnahmen. Der 46-jährige Mann wurde anschließend in das Universitätsklinikum St. Pölten eingeliefert. Trotz aller Bemühungen erlag er wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
Suche nach zweiter Person blieb ohne Ergebnis
Zunächst gab es Hinweise darauf, dass sich möglicherweise noch eine weitere Person im Wasser befinden könnte. Deshalb wurde die Suche deutlich ausgeweitet. Zeitweise hieß es auch, dass Kinder im Wasser gewesen sein sollen, diese Angaben haben sich jedoch nicht bestätigt. Zusätzliche Einsatzkräfte, darunter auch Taucher und Drohnen, wurden hinzugezogen. Trotz der intensiven Suche konnte schließlich keine zweite Person gefunden werden.
Ermittlungen zu den Hintergründen laufen
Die genauen Umstände, wie es zu dem Vorfall kam, sind derzeit noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Hinweise auf ein Fremdverschulden lagen vorerst nicht vor.

