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LONDON. Andrew Mountbatten-Windsor soll die „Freedom of the City of London“ freiwillig zurückgeben. Die gewählten Vertreter der City of London beschlossen am 16. April 2026, ihn dazu schriftlich aufzufordern. Der Ehrentitel stammt aus dem Jahr 2012 und gilt in seinem Fall als ererbtes Recht.

Die City of London fordert Andrew zur Rückgabe eines ererbten Ehrentitels auf. Eine direkte Aberkennung gilt rechtlich als schwierig. (Symbolbild); Foto: Bartek/Stock.adobe.com, KI-generiert

Wie StyleCaster am 3. Mai 2026 berichtet, steht damit eine der letzten verbliebenen öffentlichen Auszeichnungen des früheren Prinzen auf dem Spiel. Eine direkte Aberkennung ist nach Angaben der City of London Corporation schwierig, weil Andrew den Titel über seinen Vater Prinz Philip erhalten hatte.

Die „Freedom of the City“ ist heute vor allem eine symbolische Ehrung. Historisch zählt sie zu den ältesten Traditionen Londons und war früher mit konkreten Rechten in der Stadt verbunden.

Entscheidung liegt nun bei Andrew

Die City of London kann den Schritt nicht einfach vollziehen. Stattdessen soll Andrew Mountbatten-Windsor formell gebeten werden, die Auszeichnung selbst niederzulegen.

Wie die Stadt nach einer Antwort weiter vorgeht, soll bei einer späteren Sitzung entschieden werden. Ob Andrew der Aufforderung nachkommt, ist derzeit offen.

Weitere Distanzierung vom Ex-Royal

Der Fall reiht sich in eine Serie von Rückzügen und Aberkennungen ein. Andrew hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrere royalen Rollen, militärische Ehren und öffentliche Funktionen verloren.

Auch die Stadt York hatte ihm schon 2022 ihre Ehrenbürgerwürde entzogen. Die Debatte um seine Titel und Ehren steht seit Jahren im Zusammenhang mit seiner Verbindung zu Jeffrey Epstein und den damit verbundenen Vorwürfen, die Andrew bestreitet.


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