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Tragödie auf den Malediven: Nach fünf italienischen Tauchern auch ein Rettungstaucher verunglückt

Tips LogoNiklas Killinger, 19.05.2026 12:03

ALIMATHAA. Auf den Malediven sind fünf italienische Taucher bei einem Unglück in einer Unterwasserhöhle ums Leben gekommen. Vier Leichen wurden nach mehrtägiger Suche in einer Höhle im Vaavu Atoll gefunden. Die Bergung gilt weiter als schwierig.

Vier der fünf Leichen wurden in einer Unterwasserhöhle im Vaavu Atoll lokalisiert. Ein Rettungstaucher starb bei der Suche. (Symbolbild); Foto: JK/stock.adobe.com

Fünf Italiener erkundeten vergangene Woche eine rund 50 Meter tiefe Unterwasserhöhle nahe der Insel Alimathaa. Wie der Spiegel am 18. Mai 2026 berichtet, kehrten sie von dem Tauchgang nicht mehr zurück.

Eine Leiche wurde bereits früher geborgen. Die vier weiteren Toten wurden nun tief im Höhlensystem lokalisiert. An der Suche waren unter anderem die Küstenwache, die Polizei und Spezialtaucher beteiligt.

Bergung bleibt riskant

Die Körper sollen in weiteren Tauchgängen an die Oberfläche gebracht werden. Die Behörden auf den Malediven bereiten dafür einen genauen Plan vor, weil enge Gänge, große Tiefe und die Lage der Leichen den Einsatz erschweren.

Bei der Such- und Bergungsaktion kam auch ein maledivischer Rettungstaucher ums Leben. Die genaue Ursache des ursprünglichen Unglücks ist weiter Gegenstand der Ermittlungen.

Höhle mit mehreren Kammern

Die Tauchergruppe war in einem Höhlensystem unterwegs, das aus mehreren Kammern und schmalen Verbindungen besteht. Solche Tauchgänge gelten als besonders anspruchsvoll, weil Orientierung, Luftvorrat und Rückweg genau geplant werden müssen.

Die Malediven sind eines der beliebtesten Reiseziele für Taucher. Die Korallenriffe und Unterwasserlandschaften ziehen jedes Jahr viele internationale Urlauber an.


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