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WOODSTOCK. Jazz-Saxofonist Sonny Rollins ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Der US-Musiker starb am Montagnachmittag in seinem Zuhause in Woodstock im Bundesstaat New York. Wie der Guardian am 26. Mai 2026 berichtet, wurde sein Tod auch von seiner Publizistin bestätigt.

Jazz-Saxofonist Sonny Rollins ist im Alter von 95 Jahren in Woodstock im Bundesstaat New York gestorben. (Symbolbild); KI-generiert

Rollins galt als einer der prägenden Tenorsaxofonisten des 20. Jahrhunderts. Eine Todesursache wurde zunächst nicht genannt.

Der 1930 in New York geborene Musiker zählte zu den letzten großen Namen der Bebop-Generation. Über Jahrzehnte arbeitete er mit Jazzgrößen wie Miles Davis, Thelonious Monk und John Coltrane zusammen.

Mehr als 60 Alben veröffentlicht

Rollins veröffentlichte seit den späten 1940er-Jahren mehr als 60 Alben. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Saxophone Colossus“, „Way Out West“, „Freedom Suite“ und „The Bridge“.

Besonders berühmt wurde seine Phase Ende der 1950er-Jahre, als er sich für mehrere Jahre aus dem Konzertbetrieb zurückzog. In dieser Zeit übte er regelmäßig auf der Williamsburg Bridge in New York, was später zum Albumtitel „The Bridge“ führte.

Auszeichnungen bis ins hohe Alter

2004 erhielt Rollins einen Grammy für sein Lebenswerk. 2010 wurde er mit der National Medal of Arts ausgezeichnet, die ihm 2011 im Weißen Haus überreicht wurde.

Seine Bühnenkarriere endete 2014 nach der Diagnose einer Lungenfibrose. Rollins blieb aber bis zuletzt eine zentrale Figur der Jazzgeschichte.

 


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