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ITALIEN. Ein Badeausflug vor Italiens Adriaküste endet tödlich. Ein 84-jähriger Österreicher verschwindet vor Lignano plötzlich im Meer.  

Strand von Lignano (Foto: babsi_w/adobe.stock)
Strand von Lignano (Foto: babsi_w/adobe.stock)

Es sollte nur eine kurze Abkühlung an einem heißen Urlaubstag werden – doch der Sprung ins Meer wurde für einen österreichischen Pensionisten zur letzten Entscheidung seines Lebens. Der 84-Jährige war am Dienstag gemeinsam mit seiner Ehefrau mit einem Boot vor der Küste von Lignano Sabbiadoro unterwegs, als sich die Tragödie abspielte.

Der Mann sprang laut italienischen Behörden ins Wasser, vermutlich um sich bei den hohen Temperaturen zu erfrischen. Doch nur Augenblicke später verschwand er plötzlich in der Adria. Seine Ehefrau reagierte sofort und schlug Alarm. Für den Urlauber kam dennoch jede Hilfe zu spät.

Dramatische Suche auf offener See

Sofort rückten Einsatzkräfte der italienischen Hafenbehörde aus. Auf offener See begann eine hektische Suchaktion nach dem verschwundenen Österreicher. Zunächst konnten die Retter das Boot lokalisieren, wenig später entdeckten sie schließlich den leblosen Körper des Mannes im Wasser.

Die Einsatzkräfte versuchten noch zu helfen, doch der Pensionist war bereits tot. Der Schock bei seiner Ehefrau dürfte enorm gewesen sein. Der beliebte Urlaubsort an der oberen Adria wurde damit erneut Schauplatz eines tragischen Badeunglücks.

Ermittler vermuten Kreislaufkollaps durch Hitze

Besonders brisant: Nach ersten Erkenntnissen könnte die aktuelle Hitzewelle eine entscheidende Rolle gespielt haben. Ermittler vermuten, dass der 84-Jährige möglicherweise einen Schwächeanfall oder Kreislaufkollaps erlitt, nachdem er ins Wasser gesprungen war. Die genaue Todesursache wird weiterhin untersucht.

Gerade ältere Menschen gelten bei extremen Temperaturen als besonders gefährdet. Behörden warnen seit Tagen vor den Auswirkungen der ersten großen Hitzewelle des Jahres. Vor allem plötzliche Temperaturwechsel – etwa der Sprung vom heißen Boot ins kühlere Meer – können den Kreislauf massiv belasten.

Woher der Mann genau stammte, wurde bislang nicht veröffentlicht. Die Ermittlungen der italienischen Behörden laufen weiter.

 


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