Schock in Deutschland: Autofahrerin (47) fährt in Kindergruppe – zwei 12-Jährige sterben
DINSLAKEN. Unfassbare Tragödie in Deutschland: In Dinslaken in Nordrhein-Westfalen hat sich am frühen Mittwochmorgen, 27. Mai 2026, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei zwölfjährige Kinder ums Leben gekommen sind. Eine 47-jährige Autofahrerin erfasste eine Gruppe von Schülern, die auf Fahrrädern auf dem Weg zur Schule unterwegs waren.

Berichten zufolge geschah der Unfall in einem Wohngebiet in der Nähe einer Schule. Eine 47-jährige Autofahrerin erfasste eine Gruppe von Schülern, die auf Fahrrädern auf dem Weg zur Schule unterwegs waren. Nach bisherigen Erkenntnissen kam das Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und fuhr in die Kindergruppe.
Zwei Kinder sterben nach schweren Verletzungen
Trotz schneller Rettungsmaßnahmen erlagen zwei der verletzten Kinder später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Ein weiteres Kind überlebte den Unfall mit leichten Verletzungen. Die Nachricht vom Tod der beiden Zwölfjährigen hat in der Stadt und an der betroffenen Schule große Betroffenheit ausgelöst. Mitschüler, Lehrkräfte und Angehörige stehen unter Schock.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat liegen nach aktuellem Stand nicht vor. Die genaue Ursache des Kontrollverlusts ist weiterhin unklar. Unfallermittler sichern Spuren und rekonstruieren den genauen Ablauf des Geschehens.
Ähnlicher Unfall zuvor
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Frage, ob ein medizinischer Notfall den Unfall ausgelöst haben könnte. Die 47-jährige Fahrerin soll ein Gerät zur Überwachung der Herzfunktion getragen haben. Zudem wird geprüft, ob bereits in der Vergangenheit gesundheitliche Probleme eine Rolle gespielt haben könnten. Berichten zufolge hatte die Frau schon zuvor einen ähnlichen Vorfall im Zusammenhang mit einer möglichen Ohnmacht. Ob ein akutes medizinisches Ereignis tatsächlich zum Kontrollverlust führte, ist bislang nicht bestätigt.

