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Wind reißt Hüpfburg in die Luft: Kind (7) stirbt bei Fußballturnier

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 12.05.2026 13:20

HAMME. Bei einem Kinder- und Jugendfußballturnier ist es am Samstag, 9. Mai 2026, zu einem schweren Unfall gekommen. Eine Hüpfburg wurde von einer plötzlichen starken Windböe erfasst und abgehoben. Ein siebenjähriger Bub wurde dabei tödlich verletzt.

Symbolbild: Rafa Jodar/stock.adobe.com
Symbolbild: Rafa Jodar/stock.adobe.com

Medienberichten zufolge kam es im belgischen Hamme zu dem tragischen Unglück auf dem Gelände eines Sportzentrums. Während des Turniers war neben dem Spielfeld eine Hüpfburg aufgebaut, die von Kindern genutzt wurde. Gegen 15:30 Uhr setzte plötzlich starker Wind ein. Die Hüpfburg begann sich deutlich zu bewegen, bevor sie vom Boden abgerissen und mehrere Meter durch die Luft geschleudert wurde.

Kind gegen Zaun geschleudert

Mehrere Kinder befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Hüpfburg. Ein siebenjähriger Bub wurde aus der Konstruktion herausgeschleudert und prallte gegen eine Umzäunung. Rettungskräfte waren bereits vor Ort und leisteten sofort Erste Hilfe. Das Kind wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht und später in eine Spezialklinik verlegt. Dort erlag es wenige Stunden später seinen Verletzungen. Drei weitere Kinder wurden verletzt, schweben aber nicht in Lebensgefahr.

Ermittlungen zur Sicherheit laufen

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Hüpfburg ausreichend gesichert war und ob die Wetterlage eine Nutzung überhaupt zugelassen hat. Auch Videoaufnahmen von Augenzeugen werden ausgewertet. Sie sollen den Moment zeigen, in dem die Hüpfburg durch den Wind erfasst wird. Das Turnier wurde nach dem Unfall abgebrochen. Hamme ist eine Kleinstadt in der belgischen Provinz Ostflandern mit etwa 24.000 Einwohnern, seit dem tragischen Unglück herrscht dort große Betroffenheit.


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