Sorge im Königshaus: Gesundheitszustand von Prinzessin deutlich schlechter
OSLO. Die Sorge im Königshaus nimmt zu. Der Gesundheitszustand der Kronprinzessin hat sich zuletzt deutlich verschlechtert und wird inzwischen als ernst eingestuft.

Bei der Betroffenen handelt es sich um Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen. Seit 2018 leidet sie an einer chronischen Lungenfibrose. Die Erkrankung führt zu einer fortschreitenden Vernarbung des Lungengewebes und damit zu einer zunehmenden Einschränkung der Atemfunktion. Der Verlauf ist chronisch und kann sich in Schüben deutlich verschlechtern.
Deutliche Verschlechterung in den vergangenen Monaten
In den letzten Monaten hat sich der Gesundheitszustand der Prinzessin weiter verschlechtert. Die Kronprinzessin ist im Alltag und bei öffentlichen Terminen zunehmend eingeschränkt. Mehrere offizielle Verpflichtungen wurden abgesagt, um die körperliche Belastung zu verringern. Bei öffentlichen Auftritten wird sichtbar, dass eine medizinische Unterstützung der Atmung notwendig ist. Die Erkrankung beeinflusst damit zunehmend auch die Wahrnehmung ihrer Rolle in der Öffentlichkeit.
Medizinische Betreuung und mögliche Entwicklungen
Die Kronprinzessin wird weiterhin eng medizinisch überwacht. Fachärzte prüfen im Verlauf der Erkrankung auch, ob eine Lungentransplantation notwendig werden könnte. Eine Entscheidung darüber hängt vom weiteren Krankheitsverlauf ab und liegt ausschließlich bei den behandelnden Ärzten. Im Mittelpunkt steht derzeit die Stabilisierung des Gesundheitszustands sowie eine bestmögliche Anpassung der Behandlung an die jeweilige Situation.
Auswirkungen auf die öffentliche Rolle
Die gesundheitlichen Einschränkungen wirken sich deutlich auf ihre Aufgaben innerhalb der Königsfamilie aus. Die Prinzessin übernimmt nur noch eingeschränkt offizielle Termine. Ein Teil der repräsentativen Verpflichtungen wird von anderen Mitgliedern des Hauses übernommen. Ihr Ehemann Crown Prince Haakon of Norway nimmt als Thronfolger weiterhin zentrale Aufgaben wahr und steht damit stärker im öffentlichen Fokus.

