Kandidat erhebt Betrugsvorwürfe gegen ARD nach Quizshow
HAMBURG. Nach einem Auftritt in der ARD-Sendung „Gefragt – Gejagt“ erhebt Kandidat Michael Meichsner Vorwürfe gegen die Verantwortlichen. Der Diplomverwaltungswirt aus Knüllwald fühlt sich nach dem verlorenen Finale um seinen möglichen Gewinnanteil von 36.000 Euro gebracht.

Wie HNA am 29. Mai 2026 berichtet, hatte Meichsner mit seinem Team zuvor eine Gewinnsumme von 108.000 Euro erspielt. Im Finale verlor die Gruppe knapp gegen Jäger Sebastian Jacoby.
Der Vorwurf des Kandidaten richtet sich gegen die Bewertung zweier Antworten. Aus seiner Sicht seien im entscheidenden Spielverlauf unterschiedliche Maßstäbe angelegt worden.
Antworten wurden unterschiedlich gewertet
Bei einer Frage an Jacoby ging es um eine glücksbringende Pflanze, deren Name auch auf einen berühmten Künstler verweist. Der Jäger antwortete mit „Kleeblatt“, gemeint war laut Bericht aber „Klee“. Die Antwort wurde dennoch akzeptiert.
Beim Team von Meichsner wurde eine Antwort hingegen nicht gewertet. Auf die Frage nach dem früheren Standort des New Yorker „Cotton Club“ antwortete die Gruppe mit „Manhattan“. Gesucht war aber „Harlem“.
Beschwerde änderte Ergebnis nicht
Meichsner sieht darin eine Benachteiligung, weil Harlem ein Stadtteil von Manhattan ist. Der Kandidat wandte sich mit seiner Kritik an die Öffentlichkeit.
Am Ausgang der Sendung änderte die Beschwerde nichts. Das Team blieb ohne den Gewinn, Jäger Sebastian Jacoby setzte sich im Finale durch.


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