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ÖSTERREICH. Am Sonntag, 21. Juni 2026, erreicht die Sonne auf der Nordhalbkugel ihren höchsten Stand. In Österreich beginnt damit der astronomische Sommer, zugleich ist es der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres.

Am 21. Juni 2026 ist Sommersonnenwende. Österreich erlebt den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Foto: KI-generiert

Bis zur Sommersonnenwende werden die Tage länger, danach kehrt sich dieser Verlauf langsam wieder um. In Wien geht die Sonne an diesem Tag um 4.53 Uhr auf und um 20.58 Uhr unter. Damit dauert der Tag rund 16 Stunden und fünf Minuten, je nach Region in Österreich gibt es kleine Abweichungen.

Sommer beginnt astronomisch

Meteorologisch läuft der Sommer bereits seit 1. Juni. Astronomisch beginnt er aber erst mit der Sommersonnenwende, wenn die Sonne ihren nördlichsten Punkt erreicht.

Der Begriff Sonnenwende beschreibt den Wendepunkt im Jahreslauf. Nach dem 21. Juni werden die Tage wieder kürzer, auch wenn die Veränderung zunächst kaum auffällt.

In Österreich ist die Zeit rund um die Sommersonnenwende eng mit Brauchtum verbunden. In vielen Regionen werden Sonnwendfeuer oder Johannisfeuer entzündet, oft auf Hügeln, Bergen oder bei Vereinen.

Brauchtum rund um Feuer und Licht

Die Feuer stehen traditionell für Licht, Wärme und Schutz. Besonders im Alpenraum sind Feiern rund um die Sonnenwende vielerorts Teil des Jahreskalenders.

Auch der Johannistag am 24. Juni hängt eng mit der Sommersonnenwende zusammen. Viele Bräuche verschieben sich regional auf die Tage davor oder danach.

Für viele Menschen markiert der 21. Juni vor allem den Höhepunkt der hellen Jahreszeit. Wer den Abend im Freien verbringt, kann sich auf eine besonders kurze Nacht einstellen.


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