Nach Timmy: Erneute Walstrandung vor Frankreich
ÎLE DE RÉ/FRANKREICH. Vor der westfranzösischen Insel Île de Ré ist ein Finnwal gestrandet und gestorben. Das Walweibchen war am Freitagabend nahe an einen Strand gelangt und starb in der Nacht auf Samstag. Die Ursache ist derzeit noch unklar.

Wie WEB.DE am 1. Juni 2026 berichtet, ließ die örtliche Präfektur den Kadaver kurz nach dem Tod des Tieres abtransportieren. Der Finnwal wog demnach rund 15 Tonnen.
Für die Bergung kamen ein Kran und ein Laster zum Einsatz. Auf Bildern war zu sehen, dass der große Walkörper deutlich über den Anhänger hinausragte.
Dritte Strandung dieser Art
Französischen Medien zufolge war es nach 1920 und 2017 erst das dritte Mal, dass ein Finnwal an der Île de Ré strandete. Warum das Tier starb, soll nun geklärt werden.
Finnwale zählen zu den größten Walarten der Welt. Strandungen solcher Tiere sind für Behörden und Einsatzkräfte besonders aufwendig, weil die Kadaver schnell gesichert, untersucht und transportiert werden müssen.
Auch Ostsee-Wal wird untersucht
Parallel dazu bleibt der Kadaver des als „Timmy“ bekannten Buckelwals auf der dänischen Insel Anholt. Das Tier lag rund zwei Wochen im flachen Wasser, bevor es mit einem Stahlseil auf den Strand gezogen wurde.
Dort soll der Wal direkt untersucht werden. Fachleute wollen herausfinden, woran das Tier gestorben ist.


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