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WIEN. Die Sommer werden heißer und die Zahl der Hitzetage steigt. Die Häuser zum Leben und die Pensionist*innenklubs für die Stadt Wien haben deshalb ihre Maßnahmen zum Schutz älterer Menschen auch heuer weiter ausgebaut. Ziel ist es, Gesundheit, Wohlbefinden und soziale Teilhabe trotz hoher Temperaturen zu sichern.

Ein erfrischendes Getränk und angenehme Temperaturen: Die Coolen Zonen bieten Schutz vor der Sommerhitze. (Foto: Häuser zum Leben/Philipp Horak)

Mit einem breiten Maßnahmenpaket reagieren die Einrichtungen auf die zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel. Wie die Häuser zum Leben Anfang Juni 2026 mitteilten, stehen dabei sowohl technische Lösungen als auch persönliche Betreuung im Mittelpunkt.

Sozialstadtrat Peter Hacker betont, dass ältere Menschen besonders unter Hitze leiden können. Deshalb werde auf gekühlte Aufenthaltsbereiche, innovative Angebote zur Flüssigkeitsversorgung sowie leicht zugängliche Informations- und Betreuungsangebote gesetzt.

Schwerpunkt auf Gesundheit und ausreichend Flüssigkeit

Bereits seit 2018 arbeiten die Häuser zum Leben mit einem umfassenden Hitzeschutzkonzept. Neben regelmäßigen Erinnerungen zum Trinken unterstützen speziell entwickelte Shakes und Flüssigkeitsprodukte dabei, den Flüssigkeitshaushalt der Bewohner*innen aufrechtzuerhalten.

Ergänzt wird das Angebot durch leichte Speisen mit hohem Wasseranteil sowie Informationen zu richtigem Lüften, geeigneter Kleidung und dem Verhalten an besonders heißen Tagen. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass ältere Menschen weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Moderne Technik und begrünte Bereiche sorgen für Abkühlung

Bei Neubauten und Sanierungen wird der Klimawandel bereits in der Planung berücksichtigt. Wärmedämmungen, außenliegender Sonnenschutz, Begrünungen sowie moderne Wand- und Deckenkühlsysteme helfen dabei, angenehme Raumtemperaturen zu schaffen.

Zusätzlich stehen in vielen Einrichtungen gekühlte Aufenthaltsbereiche zur Verfügung. Ein Teil der Kühlsysteme wird über Photovoltaikanlagen betrieben. Auch Gärten mit Bäumen, Grünflächen und Wasserstellen leisten einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Abkühlung. Trinkbrunnen fördern darüber hinaus die regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme.

Automatisch gesteuerte Thermostate und weitere digitale Lösungen sollen die Kühlung effizient und bedarfsgerecht regeln.

Pensionistenklubs bieten „Coole Zonen“

Auch die Pensionistenklubs für die Stadt Wien setzen auf Abkühlung und Begegnung. Sommerfrische-Angebote, Ausflüge mit klimatisierten Reisebussen sowie Reisen in Berg- und Seenregionen schaffen Möglichkeiten, heiße Tage angenehmer zu verbringen.

Viele Klubstandorte verfügen über klimatisierte Innenräume oder schattige Außenbereiche. Seit 1. Juni 2026 sind zudem 20 Standorte offiziell als „Coole Zone“ ausgewiesen. Die Einrichtungen sollen nicht nur Schutz vor Hitze bieten, sondern auch Einsamkeit entgegenwirken und soziale Kontakte fördern.

Eröffnungsfest am 9. Juni

Gemeinsam mit Partnerorganisationen der Stadt Wien laden die Pensionist*innenklubs am 9. Juni 2026 zum offiziellen Eröffnungsfest der „Coolen Zonen“ ein.

Das Fest findet von 14 bis 17 Uhr im Klub+ All in Village3 in der Ljuba-Welitsch-Promenade 12A/B im 3. Wiener Gemeindebezirk statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


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