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LIVIGNO/ITALIEN. Ein tödlicher Verkehrsunfall hat den italienischen Wintersport erschüttert. Der aufstrebende Langläufer Teo Galli muss einen unvorstellbaren Schicksalsschlag verkraften: Seine beiden Schwestern Camilla und Dana kamen bei einem Frontalzusammenstoß in der Lombardei ums Leben.

Symbolbild: Lavinia/stock.adobe.com
Symbolbild: Lavinia/stock.adobe.com

Berichten zufolge kam es am Donnerstagabend zu dem tödlichen Unfall. Die beiden Schwestern befanden sich in einem Volkswagen Polo, als es in der Nähe des Tunnels Montecognolo zu einer Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kam. Für die 23-jährige Camilla und ihre erst 14 Jahre alte Schwester Dana kam jede Hilfe zu spät. Beide starben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des anderen beteiligten Fahrzeugs wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unglücks dauern an.

Rückkehr von einem Ausflug

Mehrere italienische Medien berichteten von dem tragischen Unfall. Demnach waren die beiden Schwestern auf dem Heimweg von einem Tagesausflug in den Freizeitpark Gardaland. Die Nachricht verbreitete sich innerhalb weniger Stunden in Livigno und löste weit über die Region hinaus große Betroffenheit aus.

Große Zukunft im Langlauf vor Augen

Besonders tragisch ist der Verlust für Teo Galli, der als eines der vielversprechendsten Talente des italienischen Langlaufs gilt. Der 21-Jährige gehört der U23-Nationalmannschaft an und machte in den vergangenen Monaten mit starken Leistungen auf internationaler Ebene auf sich aufmerksam. Bei der U23-Weltmeisterschaft in Lillehammer verpasste er im Sprint als Vierter nur knapp eine Medaille. Und auch die jüngste Schwester Dana hatte selbst bereits erste Erfolge im Nachwuchsbereich erzielt und galt als vielversprechendes Talent.  


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