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LIUHE/CHINA. Ein bekannter Border Collie aus China ist Anfang Mai von Unbekannten mitgenommen und später an ein Restaurant verkauft worden. Der Hund „Chutou“ gehörte einem Reiseblogger und hatte auf chinesischen Plattformen mehr als eine Million Follower.

In China wurde der bekannte Border Collie „Chutou“ gestohlen und an ein Restaurant verkauft und gekocht. Der Fall sorgt für Empörung. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie Focus Online am 09. Juni 2026 berichtet, war Besitzer Guo zu diesem Zeitpunkt auf einer Reise im Ausland. Sein Vater bemerkte das Verschwinden des achtjährigen Hundes am 11. Mai auf dem Grundstück der Familie in der Provinz Henan.

Überwachungskameras zeigten demnach zwei Personen auf einem E-Bike, die den Hund mitnahmen. Guo brach seine Reise ab und suchte nach dem Tier.

Hund für 180 Yuan verkauft

Nach rund zwei Wochen fand Guo einen mutmaßlich Beteiligten. Dieser gab an, den Hund für einen Streuner gehalten zu haben. Laut Guo trug „Chutou“ aber Halsband und Tracker.

Der Hund war zu diesem Zeitpunkt bereits weiterverkauft worden. Berichten zufolge ging er für 180 Yuan, umgerechnet rund 23 Euro, an ein Restaurant und wurde dort getötet.

Fall löst Debatte aus

Der Fall sorgt in China für große Empörung. Besonders diskutiert wird, dass Haustiere rechtlich vielfach als Eigentum behandelt werden und es keine eigene umfassende Schutzregelung für Begleittiere gibt.

Nach späteren Berichten hat die Polizei den Fall inzwischen zur weiteren Untersuchung aufgenommen. Entscheidend dürfte auch sein, welcher Wert dem Hund rechtlich zugeschrieben wird.


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