Salzburg AG erweitert Portfolio um niederösterreichische Windkraft
SALZBURG/NIEDERÖSTERREICH. Die Salzburg AG nimmt ab 1. Jänner 2027 den Strom des Windparks Simonsfeld II in ihr Handelsportfolio auf. Die Vereinbarung gilt zunächst für ein Jahr. Die drei Windräder erzeugen durchschnittlich genug Strom für rund 7.000 Haushalte.

Der Windpark liegt im Gemeindegebiet von Ernstbrunn in Niederösterreich. Seine drei Anlagen erreichen gemeinsam eine Leistung von 9,51 Megawatt und produzieren pro Jahr durchschnittlich 27,5 Millionen Kilowattstunden Strom.
Nach Angaben der Salzburg AG wird die erzeugte Energie ab 2027 gemeinsam mit Strom aus Wasserkraft und Photovoltaik vermarktet. Die unterschiedlichen Erzeugungsformen sollen sich im Jahresverlauf ergänzen.
Wind und Wasser gleichen Schwankungen aus
Windräder und Photovoltaikanlagen liefern je nach Wetter und Jahreszeit unterschiedlich viel Energie. Wasserkraft sowie flexible Speicher und Erzeugungsanlagen können Schwankungen teilweise ausgleichen und die Stromversorgung stabilisieren.
Die Salzburg AG will ihr bestehendes Windkraftportfolio in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Gleichzeitig setzt das Unternehmen weiterhin auf Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse.
Zwei Terawattstunden bis 2040 geplant
Bis 2040 soll sich die eigene Erzeugung aus erneuerbaren Energien auf zwei Terawattstunden verdoppeln. Für den Ausbau der Energieinfrastruktur und für mehr Unabhängigkeit plant die Salzburg AG Investitionen von rund 1,3 Milliarden Euro.
Die Windkraft Simonsfeld AG betreibt in Österreich insgesamt 94 Windkraftanlagen. Diese erzeugen nach Unternehmensangaben jährlich mehr als 650 Millionen Kilowattstunden Strom, was rechnerisch dem Verbrauch von mehr als 163.000 Haushalten entspricht.


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