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MONTEROTONDO/ITALIEN. Ein sechsjähriger Bub ist am Mittwochvormittag, 22. Juli, bei einer Ferienbetreuung in Monterotondo nahe Rom ums Leben gekommen.

Symbolbild: Rafa Jodar/stock.adobe.com
Symbolbild: Rafa Jodar/stock.adobe.com

Italienische Medien berichteten, dass der Bub leblos in einem Außenbecken gefunden wurde. Bei dem Becken handelte es sich um ein flaches Kinderbecken, das für Aktivitäten mit jüngeren Kindern vorgesehen ist. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Bub während des Badens gesundheitliche Probleme bekommen haben.

Kinder schlugen Alarm

Nach einer ersten Rekonstruktion des Geschehens sollen andere Kinder den Vorfall bemerkt und sofort die anwesenden Betreuer und Verantwortlichen alarmiert haben. Der Bub wurde aus dem Wasser geholt und umgehend reanimiert. Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen kam für das Kind jede Hilfe zu spät.

Großaufgebot der Einsatzkräfte

Nach dem Notruf rückten zwei Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug an. Auch ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert. Zudem waren Beamte der örtlichen Polizei von Monterotondo sowie Bürgermeister Riccardo Varone am Einsatzort.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft von Tivoli hat Ermittlungen zu den genauen Umständen des Todes aufgenommen. Die Hintergründe des tragischen Vorfalls sind derzeit noch nicht vollständig geklärt.

Stadt vor Rom

Monterotondo liegt rund 25 Kilometer nordöstlich von Rom in der italienischen Region Latium. Die Stadt hat etwa 40.000 Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von rund 40 Quadratkilometern. Monterotondo gehört zur Metropolregion Rom und ist durch seine Nähe zur italienischen Hauptstadt eng mit deren Ballungsraum verbunden. Die Stadt liegt in einer hügeligen Landschaft und ist vor allem für ihre historische Altstadt bekannt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt unter anderem das Castello Orsini-Barberini. Monterotondo ist zudem ein wichtiger Wohn- und Arbeitsstandort im Umland von Rom und verfügt über eine gute Verkehrsanbindung an die Hauptstadt.


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