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ÖSTERREICH. Die Alpenrepublik erlebt am Wochenende die bisher stärkste Hitzewelle des Jahres. In mehreren Regionen gilt Warnstufe Rot, örtlich sind bis zu 40 Grad möglich.

Abkühlung von der Sommerhitze (Foto: Hörmandinger)
Abkühlung von der Sommerhitze (Foto: Hörmandinger)

Die Hitzewelle in Österreich erreicht am kommenden Wochenende ihren vorläufigen Höhepunkt. Die GeoSphere Austria hat für zahlreiche Regionen die höchste Hitzewarnstufe Rot ausgerufen. Betroffen sind vor allem der Nordosten des Landes, aber auch Teile Oberösterreichs sowie die Städte Graz, Klagenfurt und Villach. Meteorologen schließen nicht aus, dass am Sonntag sogar der österreichische Temperaturrekord von 40,5 Grad aus dem Jahr 2013 fallen könnte.

Warnstufe Rot für mehrere Regionen

Im oberösterreichischen Zentralraum wurden die Bezirke Linz, Linz-Land, Wels, Steyr und Perg für Samstag und Sonntag auf Rot gesetzt. Besonders kritisch ist die Lage im Osten Österreichs. Dort könnten die Temperaturen an mehreren Tagen deutlich über 38 Grad steigen.

Der Atterseer Meteorologe Christian Brandstätter verweist auf die außergewöhnliche Wetterlage. „Der Ostalpenraum steht derzeit unter dem Einfluss eines mächtigen Hochdruckgebietes. Gleichzeitig strömen sehr warme subtropische Luftmassen nach Österreich. Dadurch erleben wir eine anhaltende und außergewöhnlich starke Hitzebelastung“, erklärt Brandstätter.

Nächte bringen kaum noch Abkühlung

Besonders belastend sind laut Experten die tropischen Nächte. In Städten werden nächtliche Tiefstwerte zwischen 24 und 27 Grad erwartet. „Der Körper kann sich dadurch kaum mehr regenerieren. Die fehlende Abkühlung in der Nacht macht diese Hitzewelle besonders gefährlich, vor allem für ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen“, so Brandstätter.

Nach aktuellem Stand dürfte sich die Lage am Montag in vielen Regionen leicht entspannen. Im Nordosten Österreichs bleibt die extreme Hitze jedoch weiterhin bestehen. Die rote Warnstufe soll dort vorerst aufrecht bleiben.

Experten empfehlen, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, körperliche Anstrengungen in die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen und ausreichend zu trinken. Besonders bei älteren Menschen und Kindern sollte auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.


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