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LINZ/ECUADOR. Eine Linzerin wurde bei einer Schnorcheltour auf den Galapagos-Inseln von einem Hai schwer verletzt. Ärzte in Ecuador mussten ihren rechten Unterschenkel amputieren.

Eine 30-jährige Linzerin wurde bei einer geführten Schnorcheltour auf den Galapagos-Inseln von einem Hai attackiert und schwer verletzt. stock.adobe.com/shota

„Ich bin dankbar, dass ich noch am Leben bin“ – mit diesen Worten schildert Elisabeth A. den OÖN, was sie auf den Galapagos-Inseln erlebt hat. Die 30-jährige Linzerin wurde bei einer Paar-Reise Opfer einer schweren Hai-Attacke und verlor dabei ihren rechten Unterschenkel. 

Linzerin bei Hai-Attacke vor Galapagos-Inseln schwer verletzt

Gemeinsam mit ihrem Mann hatte sich Elisabeth A. einer geführten Schnorcheltour angeschlossen. Ziel war es, Seelöwen und Schildkröten zu beobachten und zu filmen. Die Gruppe – sieben Touristen und ein Guide – brach von Santa Cruz in Richtung einer kleinen benachbarten Insel auf.

Im flachen Wasser, während die Linzerin ihre Kamera richtete, geschah das Unglück. „Der Hai kam aus dem Nichts“, sagte die 30-Jährige gegenüber den „OÖN“. Das Tier verbiss sich in ihre Beine, bevor sie sich losreißen konnte. 

Rechter Unterschenkel musste amputiert werden

Die Linzerin hatte dabei Glück im Unglück: Zwei kanadische Ärzte, die zufällig zur Reisegruppe gehörten, übernahmen sofort die Erstversorgung und stabilisierten die Schwerverletzte. Mit dem Boot wurde Elisabeth A. zurück nach Santa Cruz gebracht, wo sie erstmals operiert wurde.

Anschließend wurde die Linzerin nach Ecuador geflogen, wo Ärzte schließlich den rechten Unterschenkel amputieren mussten. Um welche Haiart es sich bei dem Angriff gehandelt hatte, konnte nicht eruiert werden.

Hai-Attacken im Galapagos-Archipel selten

Die Galapagos-Inseln gelten eigentlich als eines der bedeutendsten Schutzgebiete für Meereslebewesen weltweit und ziehen jedes Jahr zahlreiche Taucher und Schnorchler an.

Trotz der hohen Artenvielfalt sind schwere Haiangriffe dort äußerst selten, da die meisten dort vorkommenden Arten Menschen in der Regel meiden.


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