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WELT. Gianni Infantino kämpft wenige Monate vor der FIFA-Präsidentenwahl um seine Zukunft. Trotz der wachsenden Kritik an seinem gescheiterten Investorenplan kann der Schweizer weiterhin auf die Unterstützung mehrerer Länder zählen.

Gianni Infantino kämpft wenige Monate vor der FIFA-Präsidentenwahl um seine Zukunft. Foto: APA-Images / AFP Getty / FLORENCIA TAN JUN

Nach dem Scheitern seiner umstrittenen Pläne, Anteile an FIFA-Wettbewerben an private Investoren zu verkaufen, ist der Widerstand gegen Infantino zuletzt deutlich gewachsen.

Vor allem die UEFA und der nord- und mittelamerikanische Kontinentalverband CONCACAF stellten sich gegen den FIFA-Präsidenten. Auch aus Asien kam zuletzt deutliche Kritik.

Diese Länder halten FIFA-Boss Infantino die Treue

Ganz allein steht Infantino allerdings nicht da. Laut einem Bericht von „The Athletic“ zählen Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Libanon, Sri Lanka und Bhutan weiterhin zu seinen Unterstützern. Auch Marokko und Ägypten sollen hinter dem Schweizer stehen.

Zudem vereint Infantino auch zahlreiche weitere Nationen aus dem afrikanischen Kontinentalverband hinter sich. Mit Mexiko stellte sich zudem – anders als die USA oder Kanada – eine Gastgebernation der WM 2026 hinter Infantino.

Argentinien unterstützt Infantino

Auch auch Unterstützung aus Südamerika hinzu. Der argentinische Fußballverband hat sich hinter Infantino gestellt und dem Schweizer öffentlich den Rücken gestärkt.

Noch offen ist dagegen die Haltung Saudi-Arabiens. Das Land hat sich bislang – zumindest öffentlich – nicht festgelegt. Angesichts seines politischen und wirtschaftlichen Einflusses könnte die Position Saudi-Arabiens im Rennen um die FIFA-Präsidentschaft eine wichtige Rolle spielen.

Wahl findet im März statt

Im März fällt die Entscheidung. Dann stimmen die 211 FIFA-Mitgliedsverbände über den Präsidenten ab. Für eine Wiederwahl benötigt Infantino mindestens 106 Stimmen.

Während vor wenigen Wochen vieles auf eine vierte Amtszeit des Schweizers hindeutete, ist das Rennen inzwischen deutlich offener.

Mögliche Herausforderer

Als mögliche Herausforderer gelten unter anderem CONCACAF-Präsident Victor Montagliani, PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi und FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström.

Für Infantino geht es damit in den kommenden Monaten vor allem darum, seine Unterstützer hinter sich zu versammeln und weitere Stimmen für seine letzte Amtszeit zu gewinnen.


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