Diese zehn Dinge nerven Flugreisende an Bord am meisten
WELT. Stinkendes Essen, Handyvideos ohne Kopfhörer oder Nägelschneiden. Eine Umfrage zeigt, welches Verhalten Mitreisende im Flugzeug besonders nervt.

Flugverspätungen sind längst nicht das Einzige, was Reisenden die Nerven raubt. Auch an Bord lauern jede Menge Ärgernisse. Eine Umfrage im Auftrag von Booking.com unter 1.000 Deutschen, die im vergangenen Jahr international geflogen sind, zeigt: Vor allem Gerüche, Handyvideos und rücksichtslose Fotoaktionen sorgen für schlechte Stimmung über den Wolken.
Käse und Knoblauch sorgen für dicke Luft
Auf Platz eins der größten Aufreger landet mitgebrachtes Essen, das stark riecht oder leicht kleckert. 40 Prozent fühlen sich davon gestört. Besonders unbeliebt sind Käse und Aufschnitt, gefolgt von knoblauchhaltigen Speisen. Auch Fisch- oder Leberwurstbrote, Döner, Currywurst und hartgekochte Eier kommen bei Sitznachbarn nicht besonders gut an.
Fast ebenso nervig sind rücksichtslose Fotoaktionen: 39 Prozent ärgern sich über Passagiere, die sich für das perfekte Fensterbild über andere lehnen oder ihnen dabei zu nahe kommen. Videos oder Musik ohne Kopfhörer stören 32 Prozent.
Nägelschneiden und Barfußgehen nerven
Auch manche Gewohnheiten, die zu Hause selbstverständlich erscheinen, kommen in der engen Flugzeugkabine schlecht an. Jeweils 26 Prozent stören sich am Nägellackieren, -schneiden oder -feilen sowie an Passagieren, die barfuß durch die Kabine gehen. 23 Prozent nerven Mitreisende, die im Gang ihre Schritt- oder Fitnessziele verfolgen.
Für zusätzlichen Ärger sorgen soziale Medien. 26 Prozent möchten nicht ungefragt auf Fotos oder Videos anderer Passagiere landen. 53 Prozent wünschen sich strengere Regeln der Airlines im Umgang mit Social Media und Technologie, 68 Prozent würden eigene Ruhebereiche im Flugzeug begrüßen.
Gen Z bekommt die schlechtesten Noten
Als Generation mit den schlechtesten Manieren an Bord wird am häufigsten die Gen Z genannt. 27 Prozent sehen sie als größte Knigge-Sünder. Interessant: Unter den jüngsten Befragten urteilen sogar 34 Prozent so über die eigene Generation.
Benimm-Expertin Carolin Lüdemann bringt die wichtigste Regel auf den Punkt: „Die Kabine ist kein persönliches Wohnzimmer.“ Kopfhörer verwenden, andere nicht ungefragt filmen und stark riechende Speisen vermeiden – oft reichen kleine Gesten für einen entspannteren Flug.








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