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Gefährlicher Trend: Deutscher (18) nach Klippensprung in Kroatien schwer verletzt

Tips LogoManuel Tonezzer, 06.07.2026 13:33

PULA/KROATIEN. Zwei schwere Unfälle innerhalb von 24 Stunden an der sogenannten Möwenküste bei Pula haben erneut die Gefahren des Klippenspringens deutlich gemacht. Ein deutscher und ein italienischer Tourist wurden dabei schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Gerade in den Sommermonaten ist die Küste rund um Pula ein beliebter Treffpunkt für Touristen, die von den Felsen aus ins Meer springen Symbolbild: stock.adobe.com/marako85

Ein Sprung aus schwindelerregender Höhe an der sogenannten Möwenküste bei Pula hat innerhalb von 24 Stunden gleich zwei Urlauber ins Krankenhaus gebracht. Das berichten kroatische Medien.

Zwei Unfälle binnen 24 Stunden

Der erste Vorfall ereignete sich am 3. Juli gegen 17 Uhr: Ein 18-jähriger deutscher Tourist stürzte aus rund acht Metern Höhe und zog sich beim Aufprall schwere Verletzungen zu.

Nur etwa 24 Stunden später kam es am selben Ort zu einem weiteren Unfall. Am Samstag gegen 11:50 Uhr verletzte sich ein 50-jähriger Italiener bei einem Sprung aus etwa vier Metern Höhe ebenfalls schwer. Beide wurden in das Allgemeine Krankenhaus in Pula eingeliefert und stationär behandelt.

Örtliche Polizei reagiert mit eindringlicher Warnung

Die örtliche Polizei reagierte auf die Vorfälle mit einer eindringlichen Warnung an Einheimische und Touristen. Man solle die Risiken von Klippensprüngen nicht unterschätzen und stets auf Sicherheit, Wetter- und Meeresbedingungen achten.

Darauf sollte man beim Klippenspringen achten

Gerade in den Sommermonaten ist die Küste rund um Pula ein beliebter Treffpunkt für Touristen, die von den Felsen aus ins Meer springen. Trotz wiederkehrender Warnungen kommt es dort immer wieder zu teils schweren Unfällen, weil die Sprünge oft unterschätzt oder spontane Risikoversuche ohne Ortskenntnis unternommen werden.

Wer  ins Wasser springt, sollte die Umgebung genau prüfen, auf ausreichende Wassertiefe achten und mögliche Unterwasserhindernisse berücksichtigen. Zudem wird geraten, niemals allein zu springen und auf aktuelle Warnhinweise der lokalen Behörden zu achten.

 


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