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KROATIEN. In Kroatien wurde ein Braunbär direkt auf der Autobahn A1 gesichtet und hat kurzzeitig für eine Warnlage im Verkehr gesorgt.

An der kroatischen Autobahn ist ein Braunbär in Fahrbahnnähe gesichtet worden und hat kurzzeitig für eine Warnlage im Verkehr gesorgt. Symbolbild: stock.adobe.com/lorii

Auf der kroatischen Autobahn A1 ist es zu einer ungewöhnlichen Begegnung mit einem Braunbären gekommen.

Das Tier hat sich am 16. Juni nahe einer vielbefahrenen Strecke zwischen der Anschlusstelle Zagvozd und dem Rastplatz Rašćane Gornje auf die Fahrbahn beziehungsweise in deren unmittelbare Umgebung verirrt und für Aufsehen gesorgt.

Braunbär auf der Autobahn gesichtet

Nach Berichten lokaler Medien wurde der Bär im Bereich eines Autobahnabschnitts gesichtet, der durch Wälder und bergiges Gelände führt. Die A1 gilt als wichtigste Nord-Süd-Verbindung Kroatiens und verläuft über weite Strecken durch dünn besiedelte, naturnahe Regionen, in denen Wildtiere immer wieder in Straßennähe gelangen.

Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Warnung an Autofahrer durch den kroatischen Autoclub (HAK). Dieser forderte alle Fahrer in dem Bereich auf, die Geschwindigkeit zu reduzieren und mit äußerster Vorsicht zu fahren. 

Tiere in der Region nicht ungewöhnlich

In der Region leben schätzungsweise rund tausend Braunbären, weshalb Sichtungen rund um den betroffenen Abschnitt der Autobahn nicht ungewöhnlich sind. Entlang vieler Streckenabschnitte sind daher bereits Schutzmaßnahmen wie Wildschutzzäune installiert, die Tiere von der Fahrbahn fernhalten sollen.

Zusätzlich wurden an mehreren Stellen Grünbrücken geschaffen, um Wildtieren eine sichere Querung der Autobahn zu ermöglichen und Korridore zwischen den Lebensräumen offen zu halten.

Die A1 zählt zu den modernsten, aber auch landschaftlich anspruchsvollsten Autobahnen Südosteuropas. Immer wieder kommt es dort zu Tierwanderungen in Richtung Fahrbahn, weshalb entlang vieler Abschnitte Schutzmaßnahmen wie Zäune und Grünbrücken existieren.

Vorsicht auf der Autobahn: Hinweise für Fahrer

Für Autofahrer gilt in solchen Gebieten besondere Vorsicht. Warnschilder weisen auf Wildwechsel hin und sensibilisieren für mögliche Tiere auf oder nahe der Fahrbahn.

In betroffenen Abschnitten wird zudem empfohlen, die Geschwindigkeit zu reduzieren und aufmerksam zu fahren, insbesondere in der Dämmerung und nachts, wenn Wildtiere besonders aktiv sind.

Behörden können bei konkreten Sichtungen zusätzlich temporäre Warnungen oder Geschwindigkeitsbeschränkungen ausgeben, um das Risiko von Unfällen zu verringern.


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