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USA. An der kalifornischen Küste ist es zu einem tödlichen Unglück gekommen: Zwei junge Studentinnen wurden an einem Strand nördlich von Santa Cruz von einer plötzlich auftretenden Sneaker-Welle erfasst und ins Meer gerissen.

An der kalifornischen Küste ist es zu einem tödlichen Unglück gekommen. Symbolbild: stock.adobe.com/oatawa

Ein tragischer Badeunfall an der kalifornischen Küste hat zwei jungen Frauen das Leben gekostet. Die Studentinnen Mahial S. (20) und Harshita N. (21) wurden an einem Strand nördlich von Santa Cruz von einer plötzlich auftretenden sogenannten Sneaker-Welle erfasst und ins Meer gezogen.

Das Unglück ereignete sich am frühen Abend des 10. Juni im Bereich zwischen Panther Beach und Bonny Doon Beach. Die beiden Freundinnen aus Fremont hielten sich nach Angaben der Behörden nahe des bekannten Felsdurchgangs „Keyhole“ auf, als die Welle sie überraschte.

Am Strand eingeschlafen? Studentinnen von Welle mitgerissen

Nach ersten Erkenntnissen könnten die Studentinnen am Strand gedöst oder geschlafen haben. Einsatzkräfte gehen davon aus, dass sie sich in einem besonders gefährlichen Abschnitt zwischen zwei Stränden aufhielten. Dort können Flut und Brandung Menschen unerwartet einschließen.

„Beide lagen vermutlich direkt im Bereich des Keyhole. Dieser Ort trifft Besucher oft völlig unvorbereitet“, erklärte Feuerwehrhauptmann Kyle Breton.

Von Sneaker-Welle erfasst

Ein Augenzeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte die Rettungskräfte. Beide Frauen konnten zwar lebend aus dem Wasser geborgen werden, erlagen jedoch später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Sneaker-Wellen gelten als besonders tückisch. Die plötzlich auftretenden Wellen können deutlich größer sein als die vorhergehende Brandung und selbst Menschen erfassen, die sich in vermeintlich sicherer Entfernung vom Wasser aufhalten.

Die Behörden warnen Besucher der kalifornischen Küste regelmäßig vor den Gefahren solcher unberechenbaren Wellen. Für die beiden jungen Studentinnen kam jede Hilfe zu spät.


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