Tödlicher Unfall auf Bauernhof: Familienvater (50) erfasst Sohn
HÖCHST/VORARLBERG. Unvorstellbares muss derzeit eine Familie in Vorarlberg verarbeiten: Am Donnerstagabend, 13. August 2026, kam es auf einem Bauernhof in Höchst zu einem tödlichen Unfall. Ein erst dreijähriger Bub wurde von einem Traktor-Gespann erfasst. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen kam für das Kind jede Hilfe zu spät.

Berichten zufolge kam es am Donnerstag, 13. August, gegen 17:50 Uhr in Höchst zu der Tragödie. Ein 50-jähriger Landwirt war zu diesem Zeitpunkt mit Arbeiten in einem offenen Kuhstall beschäftigt.
Dreijähriger folgte seinem Vater mit Fahrrad
Der Mann fuhr mit einem Traktor samt Anhänger durch das Stallgebäude, um dort Futter auszubringen. Dabei bemerkte der 50-Jährige offenbar nicht, dass ihm sein dreijähriger Sohn mit seinem Fahrrad gefolgt war und sich hinter dem Gespann befand.
Am Ende des Stallgebäudes setzte der Landwirt den Traktor zurück. Dabei kam es zu dem folgenschweren Unfall. Der Bub wurde von einem Reifen des Anhängers erfasst und schwer verletzt.
Wiederbelebungsversuche erfolglos
Unmittelbar nach dem Unfall wurden Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet. Für den Dreijährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Reanimationsversuche blieben erfolglos, das Kind starb noch am Unfallort.
Mehrere Rettungskräfte und Notärzte rückten nach Höchst aus. Auch der Rettungshubschrauber Christophorus 8 sowie sechs Beamte der Bundespolizei standen im Einsatz.
Alkomattest bei Vater negativ
Beim 50-jährigen Vater wurde nach dem tödlichen Unfall ein Alkomattest durchgeführt. Dieser verlief negativ. Weitere Hintergründe zu dem Unglück wurden von der Polizei zunächst nicht bekannt gegeben.
Höchst liegt im Bezirk Bregenz im äußersten Westen Vorarlbergs, nahe der Grenze zur Schweiz und unweit des Bodensees. Die Gemeinde zählt rund 8.000 Einwohner.








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