Griechenland greift durch: 1.312 Euro Strafe für Autofahrer
KORFU/GRIECHENLAND. Vorsicht in Griechenland: Wer in dem beliebten Urlaubsland mit dem Auto unterwegs ist, sollte nicht nur die klassischen Verkehrsregeln im Blick behalten. Ein Autofahrer auf der griechischen Urlaubsinsel Korfu musste für einen vermeintlich kleinen Verstoß tief in die Tasche greifen. Die Behörden verhängten eine Strafe von mehr als 1.300 Euro.

Wie kam es zu der Strafe? Berichten zufolge warf ein Autofahrer während der Fahrt auf der Insel Korfu einen Zigarettenstummel aus dem Fenster seines Wagens. Das blieb nicht unbeobachtet – und hatte für den Mann teure Konsequenzen.
Zigarettenstummel kostet Autofahrer 1.312,50 Euro
Die zuständige Ermittlungseinheit der griechischen Feuerwehr ahndete den Verstoß mit einer Verwaltungsstrafe in Höhe von 1.312,50 Euro. Hintergrund der hohen Strafe ist die Brandgefahr, die von achtlos weggeworfenen Zigaretten ausgehen kann.
Gerade während der heißen und trockenen Sommermonate gelten in Griechenland besonders strenge Vorschriften zur Vermeidung von Bränden. Ein noch glimmender Zigarettenstummel kann ausreichen, um trockene Vegetation zu entzünden.
Behörden führen gezielte Kontrollen durch
Auf Korfu werden gezielte Kontrollen durchgeführt. Einsatzkräfte sind dabei sowohl mit gekennzeichneten Dienstfahrzeugen als auch mit zivilen Fahrzeugen unterwegs. Damit soll Fehlverhalten gezielt aufgedeckt werden, die während der trockenen Sommermonate Brände auslösen könnten.
Auch Urlauber sollten Regeln beachten
Die Vorschriften gelten selbstverständlich nicht nur für Einheimische. Auch Urlauber müssen sich an die geltenden Bestimmungen halten.
Griechenland hat seine Kontrollen in diesem Bereich zuletzt deutlich intensiviert. Wie umfangreich das Vorgehen mittlerweile ist, zeigen die landesweiten Zahlen: Allein in den ersten Monaten des Jahres wurden Hunderte Strafen verhängt.







