Aufgepasst: Diese neue Regel gilt beim Bargeld ab 2027
EUROPA. Ab 10. Juli 2027 dürfen Unternehmen in Österreich und der gesamten EU für Waren oder Dienstleistungen höchstens 10.000 Euro in bar annehmen oder bezahlen. Private Verkäufe zwischen Privatpersonen bleiben von der neuen Obergrenze ausgenommen.

Wie Finanz.at am 13. August 2026 berichtet, soll die Neuregelung große Bargeldgeschäfte besser nachvollziehbar machen und Geldwäsche erschweren. Grundlage ist eine EU Verordnung, die in allen Mitgliedstaaten unmittelbar gilt.
Die Grenze betrifft Zahlungen im beruflichen und geschäftlichen Bereich. Mehrere zusammenhängende Teilzahlungen dürfen nicht dazu dienen, das Limit zu umgehen.
Kontrollen ab 3.000 Euro
Bei einzelnen Barzahlungen ab 3.000 Euro müssen verpflichtete Unternehmen die Identität ihrer Kunden feststellen und überprüfen. Das gilt etwa für Branchen, die bereits den EU Regeln zur Geldwäscheprävention unterliegen.
Nicht betroffen sind Zahlungen zwischen Privatpersonen, die nicht beruflich handeln. Wer etwa privat ein Auto verkauft, kann dafür weiterhin mehr als 10.000 Euro bar erhalten. Auch Einzahlungen und Abhebungen bei Banken bleiben erlaubt.
Österreich kann strengere Regel beschließen
Die EU Grenze bildet eine Obergrenze. Österreich könnte künftig ein niedrigeres Limit für geschäftliche Bargeldzahlungen festlegen. Derzeit gibt es dafür noch keine allgemeine nationale Höchstgrenze.
Die neue Regelung gilt ab 10. Juli 2027. Für Unternehmen bedeutet sie, Zahlungsabläufe und Dokumentationspflichten rechtzeitig anzupassen.








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