Nach Streit: Schüsse auf schwules Paar in den USA
DENVER/VEREINIGTE STAATEN. Nach einem Streit im Straßenverkehr ist ein verheirateter Mann in Denver durch einen Schuss am Kopf schwer verletzt worden. Die Polizei nahm einen 23-Jährigen fest, gegen den nun zwei Anklagen wegen versuchten Mordes vorliegen.

Laut Berichten sollen zwei Männer in einem Auto auf dem Heimweg von zwei Personen auf einem E Bike verfolgt und beleidigt worden sein. Der Konflikt begann demnach, nachdem die Autofahrer gehupt und aufgeblendet hatten.
An der Zufahrt zur Wohnanlage des Paares fiel ein Schuss. Das Projektil durchschlug die Heckscheibe und traf einen der Männer am Kopf. Er befindet sich laut Bericht weiterhin in kritischem Zustand.
Tatverdächtiger nach drei Tagen festgenommen
Am Tatort fanden Ermittler eine Patronenhülse im Kaliber neun Millimeter. Drei Tage nach dem Vorfall nahmen sie den mutmaßlichen Schützen fest.
Der Mann soll zunächst jede Beteiligung bestritten, später aber eingeräumt haben, geschossen zu haben. Er erklärte, er habe eine Waffe beim Fahrer des Autos befürchtet. Ob tatsächlich eine Gefahr bestand, ist nach den vorliegenden Angaben offen.
Aussagen zum Ablauf weichen voneinander ab
Ein zweiter E Bike Fahrer bestätigte gegenüber den Ermittlern einen Streit und abwertende Beschimpfungen. Er gab auch an, den Schuss gehört zu haben, will aber nicht gewusst haben, dass sein Begleiter bewaffnet war.
Die Polizei untersucht weiter, wie es zu der Eskalation kam und ob die homophoben Beleidigungen für die Tat eine Rolle spielten. Über den Gesundheitszustand des Verletzten lagen zunächst keine weiteren Angaben vor.








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