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TURRACH/STEIERMARK. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B95 im Bereich der Turracher Höhe endete am Sonntagnachmittag, 5. Juli 2026 tödlich. Ein 64-jähriger Kärntner aus dem Bezirk Spittal an der Drau verlor die Kontrolle über sein Auto, stürzte in den Turracher See.

Symbolbild: Anna/stock.adobe.com
Symbolbild: Anna/stock.adobe.com

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei dürfte ein medizinischer Notfall zu dem Unfall geführt haben.

Wagen geriet außer Kontrolle

Der Mann war gegen 14:30 Uhr auf der Bundesstraße von Ebene Reichenau kommend in Richtung Predlitz unterwegs. Im Bereich der Passhöhe kam es dann zur Tragödie. Der Wagen beschleunigte unkontrolliert, touchierte ein am Straßenrand geparktes Auto und gefährdete mehrere Fußgänger, die sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Kurz nach der Landesgrenze zur Steiermark kam der führerlose Pkw endgültig von der Fahrbahn ab.

Ersthelfer sprangen sofort in den See

Das Auto stürzte über das Ufer in den Turracher See, überschlug sich im Wasser und versank rund 100 Meter vom Ufer entfernt. Zeugen des Vorfalls wählten sofort den Notruf. Einige Ersthelfer zögerten nicht und sprangen direkt in den kalten See, um den Verunglückten zu retten.

Großeinsatz für die Rettungskräfte

Binnen weniger Minuten traf ein Großaufgebot an Rettungskräften an der Unfallstelle ein, darunter Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei, spezialisierte Taucher und der Rettungshubschrauber RK1. Die Einsatztaucher konnten den 64-Jährigen schließlich aus dem Wrack bergen, die Reanimationsversuche des Notarztes blieben jedoch erfolglos. Das Auto wurde im Anschluss per Kran aus dem See gezogen.

Suchaktion nach möglichen Mitfahrern

Da zunächst völlig unklar war, ob sich zum Unfallzeitpunkt noch weitere Personen im Wagen befanden, suchten insgesamt zwölf Taucher den See großflächig ab. Inzwischen wird davon ausgegangen, dass der Mann allein unterwegs war. 


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