Strandet jetzt der nächste Buckelwal an der deutschen Küste?
EGERNSUND/DÄNEMARK. Ein Buckelwal sorgt in der Ostsee erneut für Sorge. Das Tier wurde Anfang Juli nahe der deutsch dänischen Grenze gesehen und könnte sich bereits in deutschen Gewässern befinden. Experten schätzen seinen Zustand als kritisch ein.

Wie t-online am 08. Juli 2026 berichtet, wurde der Buckelwal, den Tierschützer Hartwin nennen, zuletzt am 5. Juli vor Egernsund in Dänemark beobachtet. Einen Tag davor tauchte er an der Klappbrücke von Sønderborg auf.
Von Egernsund sind es nur wenige Kilometer bis zur deutschen Halbinsel Holnis. Bis Flensburg sind es rund 15 Kilometer Luftlinie.
Wal wirkt geschwächt
Der Buckelwal hält sich demnach in sehr flachem Wasser auf. Die Tiefe liegt in dem Gebiet nur bei etwa fünf bis zwölf Metern.
Auch die Wassertemperatur bereitet Sorge. Sie soll aktuell bei rund 19,5 Grad Celsius liegen und gilt für einen Buckelwal als problematisch.
Experten werten das langsame Schwimmverhalten und die auffällig helle Haut als Hinweise auf einen schlechten Zustand. Befürchtet wird, dass das Tier nach ruhigen, seichten Bereichen sucht, um Kraft zu sparen.
Erinnerung an Timmy wird wach
Der Fall erinnert an den Buckelwal Timmy, der zuvor ebenfalls in der Ostsee für Aufsehen sorgte. Nun wächst die Sorge, dass Hartwin ein ähnliches Schicksal droht.
Ob Rettungsmaßnahmen möglich sind, ist unklar. Entscheidend wird sein, ob das Tier den Weg zurück in tiefere und kühlere Gewässer findet.


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